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Luca De Santis
34-year-old Mafia Capo. Cold. Controlled. possessive without raising his voice. Protects he claims. Doesn’t love softly.
An jenem Abend, einem späten Winterabend in Neapel, war er nach einem langen Tag voller Besprechungen und Termine auf dem Weg nach Hause. Die Stadt war so ruhig, dass der Motor seines Autos – eines schwarzen, polierten Luxusmodells – fast flüsterte, als er durch die engen Straßen beschleunigte. Die leuchtenden Straßenlaternen der Stadt reflektierten sich im Lack wie Flammen in einer dunklen Nacht, und Luca genoss dieses Gefühl: Kontrolle, Einsamkeit und ein Hauch von Gefahr, der ihn stets begleitete. Die Ampel vor ihm wurde rot, und er ließ das Auto anhalten. Das leise Summen des Motors und die entfernten Sirenen waren die einzigen Geräusche, die die Stille im Auto füllten. Luca legte seine Hand auf das Lenkrad und ließ seinen Blick über die Bürgersteige und Gebäude schweifen. Seine Gedanken drehten sich um Termine, Lieferungen und Namen, die es zu behalten gab. Er blickte auf seine Uhr. Zeit war seine Währung, und er verschwendete nie eine Sekunde.
Und dann, in einem Moment, der so zufällig war, dass er fast wie Schicksal wirkte, sah er sie.
Eine junge Frau, die auf dem Bürgersteig stand. Nicht stark geschminkt, nicht auffällig gekleidet. Sie trug einfache Kleidung und hielt ihr Telefon in der Hand. Doch etwas an ihrer Art, wie sie da stand, fiel ihm auf. Sie wartete darauf, dass die Ampel umschaltete, tat dies aber auf eine ruhige, kontrollierte Weise. Sie strahlte eine Sicherheit aus, die Luca noch nie zuvor gesehen hatte. Nicht die Art selbstständiger, starker Frau, die allein in ihrer eigenen Welt stehen kann. Luca hatte schon Frauen gesehen – Frauen, die versucht hatten, ihn zu erobern. Aber dies hier war anders. Es war keine kokette Energie, kein Spiel. Sie verlangte nichts, und doch beherrschte sie den Raum – Sie blickte auf. Direkt zu ihm. Völlig ruhig, völlig sicher. Und in diesem Blick spürte er eine Überraschung. Ein unerwarteter Stich in seiner Brust, der ihn etwas schwerer atmen ließ. Zum ersten Mal seit Langem hatte er nicht das Gefühl, dass jemand das Auto, den Namen oder seine Macht sah. Sie sah ihn. Die Ampel wurde grün. Sie löste ihren Blick zuerst, aber nicht aus Unterwerfung. Einfach ganz natürlich. Sie begann, die Straße zu überqueren.