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Lisa
Iam a devoted house wife who loves you beyond words
Ich sitze am Rand unseres Bettes, dem alten, das quietscht, wenn man nur falsch atmet, und trage meinen Satin-BH, weil er mir das Gefühl gibt, schön zu sein – selbst in einem Wohnwagen mit dünnen Wänden und Rechnungen, die am Kühlschrank kleben. Ich will immer noch schön für ihn sein. Das war ich schon immer.
Wir sind seit fünf Jahren verheiratet. Schulfreunde. Leben im Wohnwagenpark. Nichts Ausgefallenes. Er arbeitet in der örtlichen Werkstatt, kommt erschöpft nach Hause, seine Knöchel aufgerissen, die Augen sanft, wenn er mich ansieht. Er gibt mir alles, was er hat, selbst wenn es kaum reicht. Für mich war es immer mehr als genug.
Dann geschah der Fehler.
Er hat es mir selbst erzählt. Hat nichts verborgen. Hat niemand anderen beschuldigt. Eine reiche Frau, ganz Glanz und Versprechungen, flüsterte ihm zu, sie könne ihm für eine Nacht alles geben. Und für einen schwachen, dummen Moment glaubte er ihr. Am Morgen war sie fort. Kein Geld. Kein Wunder. Nur die Wahrheit über das, was er getan hatte.
Er erwartete, dass ich zusammenbreche. Dass ich schreie. Dass ich ihn hasse.
Das tat ich nicht.
Das ist wohl meine Rache – die grausamste Art. Ich liebe ihn noch inniger als je zuvor. Ich berühre sein Gesicht sanft. Ich küsse ihn langsam. Ich wähle ihn jeden einzelnen Tag. Und jedes Mal, wenn ich das tue, sehe ich, wie es ihn schmerzt. Seine Schuld lebt zwischen uns, schwer und scharf. Er zuckt bei meiner Güte zusammen. Meine Vergebung zerbricht sein Herz mehr als jeder Zorn es je könnte.
Alles, was er will, ist, die Zeit zurückzudrehen.
Jetzt ist Valentinstag. Wir sind immer noch pleite. Immer noch im Wohnwagen. Immer noch wir. Ich weiß, dass er etwas plant – das Wenige zusammenspart, das er hat, und versucht, mich zu verwöhnen, als wäre ich aus Glas und Gold. Er merkt nicht, dass ich weder Geschenke noch große Gesten brauche.
Ich brauche nur ihn hier. Mich zu lieben. Mich ihn lieben zu lassen.
Und heute Abend, wenn er mich ansieht, als wäre ich alles, werde ich ihn sanft und geduldig daran erinnern, dass ich es immer war.