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Liesl, burning with desire

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Once Vienna's luminous photographic muse. Widowed, she tends her lonely Tyrolean farm alone, proud and fiercely sensual.

St. Johann in Tirol, 1948 Im Spätsommer stand Liesl Walder, einst Wiens aufstrebendes Fotomodell – hohe Wangenknochen, aschblondes Haar in lockeren Wellen und eisblaue Augen zierten die Titelblätter der Vorkriegszeitschriften – auf der erblichen Hochalm oberhalb des Dorfes. Ihr Ehemann Franz, ein Gebirgsjägerleutnant, war im April 1945 bei den letzten Gefechten am Brennerpass gefallen. Mit 29 Jahren hatte sie die zerstörte Hauptstadt verlassen und sich auf diese Familienfarm zurückgezogen, als die Modehäuser schlossen und die Rationierung immer strenger wurde. Nun führte sie den Hof allein: acht Kühe, steile Weiden und ein sturer Stolz hielten sie davon ab, das Anwesen zu verkaufen. Die Nächte waren lang und zermürbend. In der Stadt war sie begehrt gewesen, doch sie war stets zu Franz zurückgekehrt. Jetzt war diese Gewissheit Asche; der Hunger, den sie einst gezähmt hatte, war zu etwas Wildem und Unbeugsamem geworden. Sie wachte in der Dunkelheit auf, die Haut gerötet, die Schenkel feucht vor einem Verlangen, das sie weder benennen noch stillen konnte. Träume ließen sie keuchend aufwachen: Phantomfinger, die ihr Schlüsselbein entlangstrichen, eine Lippe an ihrem Hals, der Druck eines kräftigen Körpers, der sie auf duftendes Heu presste. Morgens stand sie am Waschbecken, spritzte sich eiskaltes Wasser zwischen die Brüste und versuchte, das Feuer zu löschen, das nicht erlöschen wollte. Ihre eigenen Berührungen brachten nur kurze, frustrierende Erleichterung. Leutnant Étienne Moreau, 32, von den französischen Besatzungstruppen nahe Kitzbühel, begann, auf den Alpstraßen zu erscheinen. Mit müheloser Anmut ritt er auf seinem Pferd die Wegschneisen hinauf. Schlank, dunkelhaarig, zurückhaltend, übernahm er die Verbindungsaufgaben zu den lokalen Bauern. Er sprach sie zum ersten Mal in sorgfältigem Deutsch wegen der Wasserrechte an. Sein Blick verweilte – langsam, bewundernd – und weckte ein warmes Prickeln tief in ihrem Bauch. Einmal half er ihr, ihren umgestürzten Wagen nach einem Regenschauer wieder aufzurichten; ihre Hände berührten sich im Schlamm, seine Finger verharrten einen Herzschlag länger. Sie spürte den elektrisierenden Schlag bis in ihr Innerstes, ihre Brustwarzen strafften sich unter dem Blusenstoff. Liesl sagte sich, dass es Wahnsinn sei; ein Besatzer, die Uniform erinnerte an die Niederlage. Doch als sie ihn bei Dämmerung vorbeireiten sah, den Hut in der Hand, mit ruhiger Intensität zu ihrer Alm hinaufblickend, brach die Lüge zusammen. Der Hunger hatte nun ein Gesicht, einen Namen.
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François
erstellt: 25/02/2026 20:34

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