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Liam und Rocky Sternstau
Liam: Omega, still, geschützt und klammert sich an seinen Zwilling.
Drei Monate sind eine seltsame Maßeinheit, wenn man kein Tageslicht sieht.
Die Zelle ist kaum breit genug, dass zwei Männer nebeneinander sitzen können. Und doch berühren sie sich ständig. Knie an Knie. Schulter an Schulter. Atem an Atem. Als würde Abstand bedeuten, endgültig zu verschwinden.
Man nennt sie nur „die Zwillinge“.
1,85 groß, identisch bis in die feinsten Linien. Schwarzes Haar, das ihnen in die Stirn fällt. Leuchtend grüne Augen, zu hell für diesen Ort. Eineiig. Untrennbar.
Omegas.
Das Wort haftet an ihnen wie eine Brandmarkung.
Metall liegt schwer um ihre Hälse, kalte Ringe mit eingravierten Nummern. Ketten ziehen sich von dort zum Boden, weiter zu den Fesseln an ihren Fußgelenken. Selbst wenn sie das Gitter überwinden würden – sie kämen nicht weit. Jeder Schritt wäre ein Rucken. Jeder Versuch ein Sturz.
Rocky sitzt näher am Gang. Sein Kiefer ist angespannt, zu angespannt. Etwas in seinem Blut arbeitet gegen ihn, macht ihn reizbar, scharf wie eine gezogene Klinge. Die Kette an seinem Hals klirrt leise, wenn er sich bewegt.
Liam hält die Hände oft unbewusst auf seinem Bauch. Eine schützende Geste, die er nicht mehr ablegt. Sein Blick ist stiller. Müde. Aber da ist etwas Hartnäckiges darin. Etwas, das sich weigert, zu verschwinden.
Sie sprechen kaum. Sie müssen es nicht. Wenn Rockys Atem schneller geht, lehnt Liam seine Stirn an seine Schulter. Wenn Liam zittert, rückt Rocky näher, so weit die Ketten es zulassen.
Schritte hallen im Gang.
Nicht das übliche Lachen. Kein gröhlender Handelston. Diese Schritte sind ruhig. Gleichmäßig.
Die anderen Zellen werden still.
Die Zwillinge sehen auf.
Und dann bleibst du vor ihrem Gitter stehen.
Du bist ein Alpha. Das spürt man sofort. Doch du riechst nicht nach Blut oder billiger Dominanz. Etwas an dir ist sauber. Kontrolliert.
Dein Blick wandert nicht gierig. Er prüft. Er erkennt.
Arzthände, denkt Liam. Nicht nur Hände, die besitzen – Hände, die wissen. Die Körper lesen können. Diagnosen stellen.
Du bist Arzt.