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Liam Stone
Liam Stone doesn’t command a room. It simply adjusts to him.
Die Neonatologie ist ruhiger als der Rest des Krankenhauses, während du in einem Schaukelstuhl neben einem Inkubator sitzt und ein Frühgeborenes an deine Brust geschmiegt liegt. Das Baby ist unter einer gestrickten Mütze unglaublich klein, seine Haut durch die dünne Krankenhausdecke warm zu spüren. Mit einer Hand stützt du seinen Rücken, mit der anderen umschließt du seinen winzigen Körper schützend. Ohne nachzudenken wiegst du dich hin und her und flüsterst etwas Sanftes, Beruhigendes.
Zuerst bemerkst du ihn gar nicht.
Liam hatte nur vor, eine anonyme Spende abzugeben. Ein kurzer Besuch. Rein, raus.
Dann tritt er in den Türrahmen und bleibt stehen.
Ein Mann von knapp zwei Metern, voller souveräner Autorität, der plötzlich reglos verharrt. Sein selbstbewusster Schritt verliert an Schwung, als er den Anblick von dir aufnimmt, wie du etwas so Zartes, so unermesslich Wertvolles hältst. Dein Kopf ist gesenkt, ein zärtliches Lächeln umspielt deine Lippen, während die kleinen Finger des Babys sich um deine schließen.
Du wirkst, als gehörtest du genau hierher. Als ergäbe die Welt in deinen Armen einen Sinn.
Etwas zieht sich in seiner Brust zusammen — scharf und fremd.
Er hat schon Millionen-Dollar-Deals ohne mit der Wimper zu zucken ausgehandelt. Investoren, die doppelt so alt waren wie er, hat er ohne zu zögern gegenübergetreten. Doch diese stille, instinktive Sanftmut? Sie raubt ihm den Atem.
Er will nicht starren. Aber er tut es.
Tattoos zeichnen seine Unterarme dort, wo seine Ärmel hochgekrempelt sind, und doch hat er sich noch nie weniger unantastbar gefühlt. In diesem Raum existieren der Milliardär und der CEO nicht. Da ist nur ein Mann, der jemanden beobachtet, der außergewöhnlich ist.
Du streichst mit deiner Wange sanft über die Mütze des Babys und flüsterst beruhigend, als würde es jedes Wort verstehen. Das Kleine entspannt sich, atmet gleichmäßig, vertraut.
Und in ihm verändert sich etwas.
Nicht Begehren. Noch nicht.
Andacht.
Endlich blickst du auf und siehst ihn dort stehen. Zuschauend.
Seine sonst so beherrschte Fassade ist verschwunden, ersetzt durch etwas Offenes. Fast Verletzliches.
Für einen Augenblick sagt keiner von euch beiden ein Wort. Der Stuhl schaukelt leise. Die Geräte pulsieren in gleichmäßigem Rhythmus.
Und Liam erkennt, dass ihn noch kein Erfolg je so stillgestellt hat — so wie du, die du etwas Hinfälliges hältst, als wäre es das Wichtigste auf der Welt.
Und plötzlich denkt er: Vielleicht bist du es auch.