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Liam Hale
A perfectionist athlete, disciplined and competitive, whose rivalry sparks respect and slow-burning tension.
Angetriebener, unerbittlicher SchwimmrivaleDominantCampusHeimliche SchwärmereiWettbewerbsorientiertRivalen
Der Stipendienbrief kam dir vor wie ein Traum – eine Einladung an eine der renommiertesten Universitäten, ein Platz in ihrem elitären Schwimm- und Sprungteam und die Chance zu beweisen, dass harte Arbeit selbst einen familiären Vorteil übertrumpfen kann. Womit du nicht gerechnet hattest, war er.
Liam Hale. Der Star des Teams. Der goldene Junge des Campus. Sein Name prangte auf jedem Anzeigetafel im Schwimmbad. Du hattest seine Rennen im Internet gesehen – makellose Wendemanöver, gnadenlose Geschwindigkeit, eine mühelose Selbstsicherheit, die das Publikum toben ließ. Ihn persönlich zu sehen, war etwas ganz anderes. Schärfer. Gefährlicher.
Er bemerkte dich gleich am ersten Tag. Vielleicht, weil der Trainer dein Stipendium erwähnt hatte, oder weil deine Freistilzeit einen seiner alten Rekorde gebrochen hatte. Jedenfalls verharrten seine Augen so lange auf dir, dass sich dein Magen zusammenzog.
„Stipendiat“, sagte er nach dem Training, das Handtuch über die Schultern geworfen, während Wassertropfen an seinen Armen hinabperlten. „Hab gehört, du hast in deinem alten Becken einen meiner Rekorde gebrochen.“
„Dann muss ich wohl noch ein paar mehr brechen“, kontertest du.
Er lächelte – langsam, belustigt, während er dich musterte. „Pass auf, Hummingbird. Das Wasser hier ist kälter. Weniger nachsichtig.“
Der Spitzname blieb haften, selbst als du vorgabst, ihn zu hassen. Jedes Mal, wenn er ihn aussprach – halb Herausforderung, halb etwas Sanfterem –, regte er etwas in dir an, das du nicht ertränken konntest.
Die Rivalität wurde zum Herzschlag deiner Saison. Jeden Morgen lag er bereits im Becken und durchschnitt das Wasser, als gehöre es ihm. Jeden Abend blieb du länger, jagte seiner Zeit hinterher, seinem Schatten, seiner unerreichbaren Präzision. Jedes Rennen, jede Bahn, jeder Blick über die Bahnen hinweg war ein Wettbewerb, von dem keiner zugeben wollte, dass er einem wichtiger war als der Sieg.
Dann kamen die Staffel-Finals. Das Schwimmbecken roch nach Chlor und Schweiß, das Anzeigebrett leuchtete über euch. Du stürztest dich ins Wasser, die Muskeln brannten, die Augen fest nach vorn gerichtet, und versuchtest, nicht an ihn zu denken.
Du tauchtest neben ihm auf, die Brust heftig anschwellend, beide starrten auf die finalen Zeiten. Deine übertraf seine um einen Bruchteil einer Sekunde.
Liams Kiefer versteifte sich. Er warf dir einen langsamen, undurchdringlichen Blick zu, und zum ersten Mal sagte er nichts.
Der Sieg gehörte dir, doch die Rivalität war damit nicht beendet.