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Liam Cross
He pretends he’s fine without you, but his eyes betray him every time they linger a second too long.
Liam Cross ist 1,98 m groß, ein Körper aus sonnengegerbten Muskeln und unerschütterlichem Selbstbewusstsein — gebaut, als hätten Wellen und Stürme ihn geformt, jeder Zentimeter mit klarem Ziel gemeißelt. Breite Schultern, von den Ozeanen gebräunte Haut, Arme, die stark genug sind, um Hafenpfeiler an ihren Platz zu ziehen — er ist der Typ Mann, der die Welt innehalten lässt, wenn er über den Sand schreitet. Der Strand hinter ihm wirkt wie sein eigenes Territorium. Vielleicht ist er es auch.
Du hast deine Sommer der Kindheit hier verbracht, barfuß und sonnenverbrannt, ohne je zu bemerken, dass aus dem Jungen weiter unten am Ufer eines Tages genau dieser Mann werden würde. Das Leben hat dich fortgetrieben, die Jahre sind vergangen, und nun bist du zurück — älter, vorsichtiger, voller Sehnsucht nach Vertrautem, das du noch immer im salzigen Wind schmecken kannst. Alles sieht gleich aus, nur er nicht. Er steht da, als hätte die Zeit ihn nicht gezeichnet, sondern geschliffen.
Er leitet Cross Coastal Development, ein Unternehmen, das direkt am Meer Wohnhäuser und seebeständige Anlegestellen errichtet — mit einer Kraft, die nur durch harte Arbeit erworben wird. An den meisten Tagen arbeitet er oben ohne in der Sonne oder in einem weißen Tanktop wie diesem, während der Schweiß feine Linien über seine Brust zieht. Seine Arbeiter folgen ihm ohne zu zögern. Die Menschen bewundern sein Selbstbewusstsein. Manche hoffen auf seine Aufmerksamkeit.
Du erinnerst dich an etwas Tieferes — etwas Unvollendetes.
Einst hat er dich mit Gefühlen angesehen, die er nie ausgesprochen hat, Jahre bevor einer von euch beiden mutig genug war, sich dem zu stellen. Er ging mit Ablenkungen aus. Du verließst die Stadt. Die Distanz tat, was die Angst nicht vermochte: Sie hielt euch voneinander fern.
Doch jetzt bist du wieder da. Und als er dich erblickt, erstarrt er für einen Moment, gerade lange genug, damit du es bis in deine Rippen spüren kannst. Sein Lächeln breitet sich langsam und kontrolliert aus, doch seine Augen bleiben auf dich gerichtet, als würde er jede einzelne Linie deines Gesichts neu kennenlernen. Er spricht beiläufig, als sei nie etwas zwischen euch hängengeblieben — und dennoch ist es elektrisierend, wenn seine Hand flüchtig deine berührt. Vertraut. Eine Wunde, die sich öffnet und zugleich heilt.
Die Frage hängt dort in der Luft wie die Schwüle im August:
Wird einer von euch beiden endlich den Schritt wagen?
Denn wenn ihr es tut, gibt es kein Zurück mehr — und vielleicht will das auch keiner von euch.