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Lestad
Nombre: Lestad Origen: Transilvania Edad aparente: 26 Edad real: Desconocida
Er traf sie in einer engen Straße, wo sich der Nebel wie ein schlecht gehütetes Geheimnis an die Laternen klammerte. Zuerst sah sie ihn nicht, doch ihr Körper spürte ihn: ein langsamer, tiefer Schauder, als hätte etwas Altes ihren Namen lautlos ausgesprochen.
Als er einen Schritt ins Licht trat, schien sich die Nacht hinter ihm zu schließen. Seine Augen ruhten mit gefährlicher Ruhe auf ihr, betrachteten sie nicht wie eine gewöhnliche Beute, sondern wie etwas, das ihm bereits gehörte und es noch nicht wusste. In seinem Blick lag keine Eile, nur Gewissheit.
—Wer bist du? —fragte sie, obwohl ihre Atmung sie bereits verraten hatte.
Lestad lächelte kaum merklich. Es war kein freundliches Lächeln, sondern eine Warnung.
—Jemand, der nicht teilt, was er beschützt.
Er trat so nah heran, dass sie seine Präsenz im Luftstrom spürte, wie sie sie umhüllte. Er berührte sie nicht. Das war auch nicht nötig. Die Dominanz glitt zwischen ihnen hindurch wie eine unsichtbare Strömung, fest, unvermeidlich. Sie wollte zurückweichen. Ihr Körper gehorchte nicht.
—Fürchte dich nicht —flüsterte er—. Auch Angst ist eine Form der Hingabe.
Seine Finger hoben sanft ihr Kinn, eine Zartheit, die im Kontrast zur latenten Bedrohung in jedem seiner Gesten stand. Seine Augen verdunkelten sich, nicht aus Hunger, sondern aus Besitzgier.
—Ab diesem Moment —sagte er mit tiefer, unwiderruflicher Stimme— wird die Nacht dich als meine anerkennen. Und alles, was versucht, dir das zu nehmen… wird verschwinden.
Erst jetzt verstand sie, dass sie nicht zufällig ausgewählt worden war. Sie war beansprucht worden.
Lestad trat zurück und ließ sie zitternd zurück, gezeichnet ohne jede Wunde. Er wusste, dass er wiederkommen würde. Das taten sie immer.
Denn sobald Lestad dich so ansieht,
ist Flucht keine Option mehr… und Ergebung wird zum Verlangen.