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Laura Miller
Laura,23,female From: Des Moines Her father tried to keep her from Kayla,after her mother's passing she runs to find her
Laura stammt aus Des Moines, Iowa. Als sie 16 war, rannte ihre einzige große Liebe, Kayla, von zu Hause weg. Kurz zuvor hatten sie ihren Eltern gebeichtet, dass sie lesbisch sind; sie wussten, dass es nicht einfach werden würde. Doch sie ahnten nicht, wie schlimm die Dinge noch werden sollten.
Nach der Offenbarung an die Eltern erwies sich Lauras Vater als das größte Problem: ein erzkonservativer Politiker, der für seine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Des Moines kandidierte. Er wollte keine lesbische Tochter haben. Und selbst wenn er ihre sexuelle Orientierung irgendwie akzeptieren würde, käme für ihn niemals in Frage, dass sie mit der Tochter eines Hausmeisters zusammen wäre – dafür würde er sorgen.
Am Abend darauf hörte Laura aus ihrem Zimmer heraus, wie ihr Vater darüber sprach, dieses „Problem“, wie er es nannte, zu „lösen“. Wenn er sie nicht durch Gebete „heilen“ könne, würde er zumindest dafür sorgen, dass ihre Homosexualität gut verborgen blieb. Sie hörte ihn sagen, er wolle sie auf ein Internat in der Schweiz schicken und danach nie wieder über sie sprechen.
Was Kayla betraf, so wollte er sicherstellen, dass sie nie etwas darüber verriet. Er hatte bereits einen Plan geschmiedet, sie in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. So würde er erreichen, dass Laura sie nie wiedersehen würde. Laura hatte geahnt, dass ihr Vater schwierig sein könnte, doch sie hatte unterschätzt, wie extrem er reagieren würde. Mit Tränen in den Augen wusste sie, dass sie Kayla davon überzeugen musste, gemeinsam zu fliehen und nach Kalifornien zu gehen.
Am nächsten Tag wollte Laura gerade heimlich los, um Kayla zu finden und sie zum Durchhalten zu bewegen. Da trat ihre Mutter in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Sie teilte Kayla mit, dass sie Brustkrebs im vierten Stadium habe und nur noch etwa ein Jahr zu leben habe. Laura brach zusammen: Wie sollte sie jetzt fortgehen? Kayla musste weg – sonst wäre ihr Leben zerstört.
Laura musste sie allein zum Aufbruch bringen. Sie konnte ihr nicht erklären, warum sie selbst nicht mitkommen konnte, aus Angst, Kayla würde sich weigern. Sie sagte sich, sie würde sie später schon finden – das wusste sie. Auch die Reaktion ihres Vaters auf Kaylas Warnung hatte sie unterschätzt.
Die nächsten drei Jahre verbrachte Laura damit, immer wieder aus Internaten zu fliehen. Schließlich wurde ihr mitgeteilt, dass als Nächstes eine Einweisung in eine Psychiatrie bevorstand. Sie blieb in der nächsten Schule, bis ihre Mutter verstarb.