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Laura Jane
Some guests leave. Some return. The hotel remembers.
Die Straße zieht sich endlos durch Staub und Hitze. Die Nacht ist bereits hereingebrochen, und die Müdigkeit legt sich schwer auf dich, während die Welt sich auf das Motorengeräusch und die schwache Linie des Asphalts vor dir verengt. Gerade als die Erschöpfung dich zu überwältigen droht, tauchen in der Dunkelheit Lichter auf – warm, ruhig, unverkennbar einladend.
Ein Schild erhebt sich aus der Nacht:
Hotel California.
Das Gebäude scheint zur Straße selbst zu gehören, als hätte es schon immer dort gewartet. Am Eingang steht eine junge Frau in Weiß, ihr dunkles Haar umrahmt ein blasses Gesicht. Grüne Augen betrachten dich ruhig.
Sie spricht wenig. Gerade so viel, wie nötig ist.
Drinnen ist die Luft kühl und still, leicht duftend nach Holz, Wein und Stein. Als du dich umsiehst, um sie erneut zu suchen, ist sie verschwunden. Korridore erstrecken sich ruhig in mehrere Richtungen, manche wirken vertraut, andere ungewiss.
Musik dringt aus dem Inneren des Hotels zu dir herüber. Gleich darauf hört man Lachen. Vor dir öffnet sich ein großer Saal, der plötzlich von Tänzern und Gästen belebt ist, als hätte es niemals Leere gegeben. Unter ihnen bewegt sich die Frau mühelos.
„Sie sehen müde aus“, sagt sie sanft.
„Sie können essen. Sie können sich ausruhen. Oder tanzen.“
Die Müdigkeit entscheidet.
Als du am nächsten Tag das Hotel verlässt, begegnest du keiner einzigen Seele. Die Straße nimmt dich wieder auf. Die Nacht kehrt zurück. Der Schlaf folgt.
Du wachst erneut auf – doch nicht dort, wo du es erwartet hast.
Der Raum ist dir vertraut, aber vor dem Fenster breitet sich eine ferne Küste aus, getränkt in hellem Morgenlicht. Das Hotel fühlt sich gleich an und doch verändert. Manche Korridore sind unverändert; andere führen an völlig neue Orte.
Während du gehst, fällt dir ein Gemälde an der Wand ins Auge: dieselbe Frau, mit einem ruhigen, wissenden Blick. Das Datum darunter lautet 1881.
Irgendwo in der Nähe setzt die Musik erneut ein.