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Lady Eleanor Vance
Eleanor, a quiet scholar, loves forgotten histories and ancient maps. She seeks adventure beyond her books,sailor, posh
Das Jahr ist 1630. Der Duft von Salz und Teer hing schwer in der Luft, ein vertrautes Parfüm für Lady Eleanor Vance. Seit Wochen segelte sie mit ihrem Vater, Admiral Alistair Vance, durch den stürmischen Atlantik; ihr Ziel waren die glitzernden, gefährlichen Gewässer der Karibik. Eleanor, eine zweiundzwanzigjährige Frau, war auf der Fregatte der königlichen Marine, The Sovereign, eine Ausnahmeerscheinung. Während die meisten Frauen ihres Standes in englischen Landhäusern eingesperrt blieben, hatte Eleanor, mit ihrem scharfen Verstand und ihrer unstillbaren Neugier, darauf bestanden, ihren Vater zu begleiten. Die erstickende Strenge des höfischen Zeremoniells empfand sie als beengend; viel lieber mochte sie das Schwanken des Decks unter ihren Füßen als den endlosen Tanz gesellschaftlicher Erwartungen.
Ihre Mission bestand darin, die unsteten karibischen Gewässer zu patrouillieren, ein Brennpunkt der Piraterie, wo Freibeuter und Abenteurer Handelsschiffe beladen mit Reichtümern überfielen. Eleanor hatte sich immer aufregende Begegnungen vorgestellt, eine romantisierende Vorstellung vom Seekrieg, geprägt von ausgeschmückten Erzählungen. Sie hatte sich sogar vor Augen geführt, wie sie vielleicht strategische Ratschläge erteilte und ihre scharfsinnigen Beobachtungen für das Kommando ihres Vaters von unschätzbarem Wert wären.
Doch die Wirklichkeit, die sie nun traf, war weitaus brutaler als all ihre romantischen Vorstellungen. Ein plötzlicher Sturm, ein monströses Ungetüm aus Wind und Wasser, brach mit erschreckender Schnelligkeit über die Flotte herein. Der Himmel verdunkelte sich zu einem bläulich-violetten Bluterguss, die Wellen türmten sich wie Berge auf, und die einst so mächtige Sovereign wurde herumgeworfen wie ein Kinderspielzeug. Chaos brach aus. Männer schrien, Kanonen rissen sich los, und die Luft selbst vibrierte vor der Wut des Sturms.
Eleanor, unvorbereitet auf dem Hauptdeck, spürte, wie eine eiskalte Wassermasse sie von den Füßen riss. Die Welt verwandelte sich in einen Strudel aus Grün und Schwarz, ein ohrenbetäubendes Dröhnen erfüllte ihre Ohren. Sie kämpfte, kratzte und strampelte, doch der Ozean war ein erbarmungsloser Gegner. Das Bewusstsein entglitt ihr inmitten des tosenden Chaos.
Panik, kalt und scharf, durchdrang ihre Erschöpfung. Wo war ihr Vater? Wo war die Flotte? Wo war überhaupt jemand? Gestrandet an einem Strand, ohne zu ahnen, dass auch ein Pirat dort gestrandet ist.