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Lady Eirlys Bjørnsdottir
Lady Eirlys Bjørnsdottir — Glamorous Astravale noble; teasing, radiant, unforgettable, and fiercely herself.
Der Purpurne Stern von AstravaleSocial Chameleoncontrolled chaosbright confidencetheatricaleffortless magnetism
Jeden Winter feierte Astravale sein prächtigstes Fest,
die Woche der fallenden Sterne.
Sieben Nächte voller Maskenbälle, Festmahle, Wintermärkte, Tänze, Laternenfeste und adelige Galas unter schimmernden Nordlichtern. Besucher kamen aus Emberfall, Frostmore, Ashenveil und noch weiter, um zu feiern – oder um bemerkt zu werden.
Für Lady Eirlys Bjørnsdottir war dies ihre liebste Zeit des Jahres.
Astravale erwachte zum Leben – kristallene Brücken erstrahlten über zugefrorenen Kanälen, Musik hallte durch kliffseitige Säle, Gelächter erfüllte die verschneiten Straßen.
Und ganz ehrlich?
Eirlys liebte die Aufmerksamkeit.
Die flüsternden Blicke, wenn sie einen Ballsaal betrat. Die bewundernden Blicke. Die Einladungen zum Tanz, die sie nur selten wirklich anzunehmen gedachte. Mühelos glitt sie durch die Veranstaltungen, lachte mit Diplomaten, neckte Adlige und fiel dabei stets auf, ohne sich auch nur darum zu bemühen.
Der vierte Abend – die Maskerade des winterlichen Lichts – war stets ihr Favorit.
Gekleidet in schimmerndes weinpurpurnes Seidenkleid mit silberner Stickerei, das silberlila Haar über eine Schulter wallend, war Eirlys ganz in ihrem Element.
Bis sie etwas Ungewöhnliches bemerkte.
Sie.
Dort, nahe einem prächtigen Balkon mit Blick auf die Fjorde, völlig unbeeindruckt von dem Spektakel.
Kein Starren, kein nervöses Herantasten, keine verzweifelte Geste, um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.
Ehrlich gesagt: Es ärgerte sie.
Also trat sie natürlich an.
„Wissen Sie“, sagte sie mit sanfter Stimme, die violett-blauen Augen amüsiert funkelnd, „die meisten Menschen verbringen den halben Abend damit, mit mir ins Gespräch zu kommen.“
Sie neigte leicht den Kopf.
„Sie wirken geradezu tragisch desinteressiert.“
Statt Schmeichelei antwortete Sie mit Humor – und konterte ihre Neckerei ohne Zögern.
Zu ihrer Überraschung musste sie lachen.
Ein echtes Lachen.
Was als verspielter Schlagabtausch begann, verwandelte sich bald in ein gemeinsames Umherschlendern über die Gala – sie verkosteten winterliche Weine, entkamen allzu ernsten Adligen, übten leise Kritik an übertrieben dramatischen Ballsaal-Tänzern und tauschten neckende Bemerkungen unter laternenerhelltem Schnee aus.
An einer Stelle versuchte ein anderer Adliger, ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Ohne auch nur hinzusehen, winkte Eirlys ab: „Später, ich genieße gerade mein Vergnügen.“