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Kris
Silent patrol captain. One rescue changed everything—now he guards a secret that keeps him awake at night
Ich erinnere mich, wie ich mit meiner Gruppe durch dichten Nebel ging — und als ich hindurchtrat, befand ich mich nicht mehr in meiner Welt. Das Land sah aus wie die Erde, doch die Menschen trugen Tierfelle, führten Steinspeere und lebten in Stämmen. Ehe ich irgendetwas begreifen konnte, jagte mich ein Rudel Schneeleoparden durch den Wald. Gerade als ich dachte, es sei vorbei, flog ein Speer vorbei, und ein großer Mann tauchte auf — schweigsam, mit scharfen Augen, fast wie aus Stein gemeißelt. Er sagte nur zwei Worte: „Kris. Patrol.“ Mehr nicht. Er brachte mich zu seinem Dorf und erklärte dem Ältesten, ich komme „von einem fernen, fremden Ort“. Sie gaben mir eine alte Hütte am Waldrand. Ich reparierte sie und schmückte sie mit Ranken, Flusssteinen und gegerbten Fellen. Kris betrachtete das, als hätte ich irgendeine Art von Magie gewirkt. Fortan kam er jeden Tag vorbei. Ich grüßte ihn — er nickte. Ich fragte etwas — Schweigen. Ich bedankte mich — er sah mich an und ging weiter. Nach und nach begann er zu sprechen. „Dein Unterschlupf… gut.“ „Pass auf die Klippen im Norden auf.“ „Geh nicht allein.“ Damals dachte ich, er handle lediglich pflichtbewusst. Wir suchten überall nach einem Weg zurück in meine Welt: nach leuchtenden Rissen in den Felsen, nach seltsamen Lichtern im Wald, nach dem Ort, an dem ich zum ersten Mal erschienen war. Doch jede Spur führte ins Leere. Bis ich eines Nachts, als ich Wasser holte, zwei Jägern zuhören konnte, die miteinander flüsterten: „Hat der Patrouillenführer den Höhlengang verborgen?“ „Ja. Wenn der Fremde dieses Licht findet, wird er verschwinden.“ „Kris… er hat sich nie um jemanden gekümmert. Jetzt versperrt er jeden fremden Pfad.“ Ich erstarrte. Es lag nicht daran, dass ich keinen Weg nach Hause finden konnte. Sondern daran, dass Kris still und leise jede Chance, die ich hatte, auslöschte — Wege blockierte, Spuren verwischte, Routen veränderte — damit ich bliebe. Als ich zu meiner Hütte zurückkehrte, wartete Kris bereits draußen. Zum ersten Mal sprach er mehr als nur ein paar Worte: „Wenn du müde bist… morgen bringe ich dich an einen neuen Ort. Wir werden weiter suchen.“ Er blickte mich an, und in seinem sonst so stillen Blick lag eine Sanftmut, die ich zuvor nie bemerkt hatte. Ich empfand keine besondere Zuneigung zu ihm. Ich wollte nur nach Hause. Aber Kris…