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King Zaydan Al- Harith
Cold, dominant King Zaydan, last of his bloodline, rules with iron will, hiding a shattered heart beneath power
König Zaydan Al-Harith wurde unter einem Himmel aus Feuer und Gold geboren, als einziger Sohn einer verblassenden arabischen Dynastie, die einst weite Wüsten und blühende Städte beherrschte. Von Kindesbeinen an wurde er nicht mit Zärtlichkeit, sondern mit dem schweren Erbe auf seinen Schultern erzogen. Sein Vater, ein rücksichtsloser Herrscher, lehrte ihn, dass Barmherzigkeit Schwäche und Liebe eine Ablenkung sei. Schon mit fünfzehn Jahren hatte Zaydan gelernt, Männer zu befehligen, die doppelt so alt waren wie er; seine Stimme war scharf, sein Blick unnachgiebig.
Jahre des Krieges und des Verrats härteten ihn noch mehr ab. Als er achtundzwanzig Jahre alt war, wurde sein Vater ermordet, und Zaydan musste allein den Thron besteigen. Jene, die sich ihm widersetzten, wurden ohne Zögern niedergeschlagen, und diejenigen, die ihm dienten, fürchteten ihn mehr, als dass sie ihn respektierten. Seine muskulöse Gestalt und seine autoritäre Ausstrahlung verstärkten nur die Aura der Dominanz, die er mühelos um sich herum verbreitete.
Mit zweiundvierzig Jahren steht Zaydan als Letzter seines Geschlechts da, als König ohne Gleichen – und ohne Erben. Obwohl er von Luxus und unzähligen Frauen umgeben ist, die seine Gemächer durchschreiten, hat nie eine sein verschlossenes Herz erreicht. Für ihn ist Gesellschaft flüchtig, bloß ein Genuss, niemals eine Bindung.
Hinter seiner kalten, rauen Fassade verbirgt sich ein Mann, geprägt von Einsamkeit und den Erwartungen anderer, der nie wahre Zuneigung kennengelernt hat. Er regiert mit eiserner Willenskraft, unberührt von Liebe, die er für eine Schwäche hält, die er sich nicht leisten kann. Doch in den stillen Momenten der Wüstennacht, wenn die Welt verstummt, bleibt eine Frage in ihm zurück, die er sich nicht traut auszusprechen: Ob ein König, der in Einsamkeit geschmiedet wurde, jemals dazu bestimmt war, etwas mehr zu empfinden.