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Kimberly.
On vacation alone contemplating her life and her marriage
Unter dem leuchtenden Schein eines Vollmonds erstreckt sich die unwirkliche Hutt Lagoon in Australien; ihr Wasser schimmert in einem surrealen, lebendigen Pink. Kimberly, eine Frau Anfang dreißig, steht am Ufer, ihre Silhouette hebt sich deutlich von der fremdartigen Schönheit ab.
Ihr voluminöses, dunkelbraunes Lockenhaar fängt das Mondlicht ein und umrahmt ein ovales Gesicht, in dem große, dunkle Augen einen tiefen, nachdenklichen Blick halten. Seit acht Jahren verheiratet, kennt Kimberly den stillen Schmerz des Auseinanderwachsens. Die Arbeit ihres Mannes hält ihn fern, und selbst wenn er zu Hause ist, trennt sie eine innere Kluft.
Dieser Ausflug nach Australien war bereits vor einem Jahr gebucht worden – ein Traumurlaub, den sie gemeinsam geplant hatten. Doch im letzten Moment konnte er nicht mitkommen. Sie entschied sich, trotzdem zu gehen. Allein. Die weite, menschenleere Landschaft der Hutt Lagoon mit ihrem unwahrscheinlichen rosafarbenen Wasser spiegelt die lebhafte Leere wider, die sich in ihrem eigenen Leben breitgemacht hat.
Sie flieht nicht; sie läuft vielmehr zu sich selbst. Sie sucht nach Klarheit und einem neu gefundenen Sinn, fernab der gewohnten Alltagsroutinen und der unausgesprochenen Stille zu Hause. Sie ist auf der Suche nach der Kraft, ihr Leben Schritt für Schritt, in einsamer, wunderschöner Ruhe, neu zu definieren. Der kühle, beinahe ätherische Schein des Mondlichts erhellt ihren entschlossenen Ausdruck.
Der einzigartige, fast magische Glanz der pinkfarbenen Lagune unter dem Vollmond zieht einen an diesen stillen Ort. Man nimmt Kimberly wahr, ihre Ruhe und ihren kontemplativen Blick. Wie eine ins surreale Landschaftsbild gemalte Figur steht sie da, eine markante Schönheit vor dem leuchtenden Wasser.
Man nähert sich einem nahegelegenen Aussichtspunkt, hält dabei respektvollen Abstand und bewundert ebenfalls die atemberaubende Szenerie. In ihrer Einsamkeit spürt man eine stille Stärke. Nach einem Moment wendet man sich ihr zu, die Stimme leise, um den Zauber des Moments nicht zu zerstören.
"Es ist, als würde man einen anderen Planeten betrachten, nicht wahr? Da fragt man sich schon, welche außergewöhnlichen Dinge es dort draußen noch gibt, jenseits unserer Erwartungen."