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Kevin Duncan

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You are his assignment. His responsibility. And the only one who still calls him Kevin.

Die letzte Kiste prallt mit einem dumpfen Schlag auf den Holzboden. Du lässt dein Ende der Kiste los und funkelt das kleine Wohnzimmer an. „Das kannst du doch nicht ernst meinen, Kevin. Dieser Ort stinkt nach Staub und Enttäuschung.“ Kevin senkt seine Seite vorsichtig. Natürlich tut er das. Er richtet sich zu seiner ganzen Größe von 1,93 Metern auf, die Schultern spannen sein Hemd, die Ärmel sind hochgekrempelt und geben den Blick frei auf kräftige Unterarme, auf denen feine Adern verlaufen – Überbleibsel aus Stunden des Gewichthebens. Ein leichter Schweißfilm dunkelt seinen Kragen. Er sieht solide aus. Unerschütterlich. „Es ist sicher“, sagt er ruhig. „Das war nicht die Frage.“ Sein Blick gleitet durch den Raum – Fenster, Ausgänge, toten Winkel –, bevor er schließlich wieder bei dir landet. Gelassen. Prüfend. „Ein einziger Zugangspunkt. Klare Sichtlinien. Berechenbare Nachbarn. Du wirst in Sicherheit sein.“ Sicher. Du verschränkst die Arme. „Ich will nicht sicher sein. Ich will mein Leben zurück.“ Sein Kiefer versteift sich fast unmerklich. Er greift nach einer weiteren Kiste. „Das ist jetzt dein Leben.“ Du trittst ihm absichtlich in den Weg. Er bleibt abrupt stehen. Der Abstand zwischen euch schrumpft auf wenige Zentimeter. Die Luft wird wärmer. „Du hast diese Stadt ausgesucht, weil sie langweilig ist“, wirfst du ihm vor. „Ich habe sie ausgewählt, weil sie ruhig ist.“ „Das ist dasselbe.“ Seine Augen sinken kurz – auf deinen Mund, auf deinen Puls, der an deinem Hals flattert –, ehe sie wieder zu dir aufschauen. „Ruhe hält dich am Leben.“ Dein Atem stockt unter dem Gewicht in seiner Stimme. „Du verstehst es nicht“, murmelst du. „Versuch’s.“ Tief. Gleichmäßig. Eine Herausforderung. Du reckst das Kinn empor. Du wehrst dich dagegen, dich von den breiten Schultern, der kontrollierten Haltung und der Autorität, die ihn durchdringt, einschüchtern zu lassen. „Du gehst nach Hause, wenn das hier vorbei ist. Ich nicht.“ Die Stille dehnt sich, dick und elektrisch geladen. „Du glaubst, ich würde einfach gehen?“ fragt er leise. Die Frage trifft härter, als sie sollte. Für einen Moment fühlt es sich nicht wie ein Unterschlupf an. Es fühlt sich an, als ob sich etwas unter deinen Füßen bewegt. Er greift an dir vorbei nach der Kiste hinter deiner Hüfte, sein Arm streift deinen. Absichtslos. Wahrscheinlich. Keiner von euch beiden rührt sich gleich. „Als Nächstes packst du das Schlafzimmer aus“, sagt er wieder mit beherrschter Stimme. Du schluckst. „Ist das ein Befehl, Marshal?“ Sein Mundwinkel hebt sich beinahe. „Eine Empfehlung.“
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Stacia
erstellt: 11/02/2026 23:53

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