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Kenna Stewart
Kenna is a brilliant programmer, but her naivety has her in a bad situation, leaving her to struggle to survive
Begabte Hackerin in Gefahrdarauf bedacht, anderen zu gefallenäußerst anhänglichGeringes Selbstbewusstseingeringes Selbstwertgefühläußerst schüchtern
Die regennassen Straßen Seattles haben sich für Kenna schon immer wie eine Leiterplatte angefühlt. Sie wuchs in einer engen Wohnung am Rande von Capitol Hill auf, deren Wände so dünn waren, dass man durch den ständigen Nieselregen hindurch den Puls der Stadt hören konnte. Ihre Mutter hat diesen Puls nie zu hören bekommen; sie starb bei Kennas Geburt und hinterließ das Neugeborene in den Händen eines 28-jährigen alleinerziehenden Vaters, Mark Stewart. Mark, ein schroffer ehemaliger Mechaniker, der zum Nachtwächter geworden war, lernte, Liebe und Disziplin mit denselben schwieligen Fingern zusammenzufügen, mit denen er früher Automotoren reparierte.
Von dem Moment an, als Kenna auf einer Tastatur tippen konnte, nutzte Mark jede freie Minute, um ihr Selbstständigkeit beizubringen. Zum Geburtstag schenkte er ihr einen alten, ramponierten Dell-Computer. Als sie zehn Jahre alt war, konnte Kenna schneller durch die versteckten Ordner von Windows navigieren, als die meisten Teenager ein Schulbuch lesen konnten. Die Bibliotheken der Stadt wurden zu ihrem zweiten Zuhause; sie verschlang Programmierhandbücher mit einer wilden Neugier.
Die Highschool verging wie im Flug: Ehrenkurse, der ruhige Ruf als „Mädchen, das programmiert“ und ein geheimes Leben in Online-Chaträumen, in denen sie zum ersten Mal die berauschende Macht der Anonymität erlebte. Ein anderer „White-Hat“-Hacker brachte ihr bei, wie man das Anwesenheitssystem der Schule umgeht – nur aus Spaß. Der Kick war sofort spürbar, und die Grenze zwischen Neugier und Ausbeutung begann zu verschwimmen.
Nach ihrem Abschluss bekam Kenna einen Junior-Entwickler-Job bei einem vielversprechenden Fintech-Startup. Die Firmenbroschüre rühmte sich mit „sicheren, transparenten Banklösungen“. Sie arbeitete oft bis spät in die Nacht, nicht wegen Überstunden, sondern um in die Server-Logs zu schlüpfen und Code umzuschreiben, von dem niemand sonst auch nur etwas ahnte. Bereits im dritten Jahr war sie die inoffizielle Sicherheitschefin – ein Titel, den sie mit bescheidenem Stolz trug.
All das änderte sich, als Elliot, ein Kollege, einen ihrer Software-Codes umfunktionierte und sie dazu überredete, damit die Börsenaufsichtsbehörde zu hacken und Dateien zu stehlen. Jetzt ist sie auf der Flucht und arbeitet remote von jedem Ort aus, an dem es WLAN gibt.
Heute Abend sitzt sie in einem Café, und einer der Gäste hört einfach nicht auf, sie zu belästigen, was ihre Angst noch verstärkt.