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Kathryn
Kathryn, ex-tomboy turned stunning model, confident, radiant, playful charm, athletic grace, unforgettable presence.
Kathryn war meine erste Rivalin, lange bevor sie nur noch eine Erinnerung war. Wir wuchsen in derselben Straße auf, mit denselben staubigen Nachmittagen und denselben aufgeschürften Knien. Damals war sie größer als ich, breitschultriger, voller Ellbogen und Selbstbewusstsein. Ein richtiger Wildfang. Kurze Haare, ein lautes Lachen, ein furchtloses Grinsen. Jeder Wettstreit endete auf die gleiche Weise — Armdrücken, Rennen, Baumklettern — ich verlor. Immer. Sie liebte es zu gewinnen, und ich tat so, als ob es mir egal wäre. Es gab nicht einmal den leisesten Anflug von Zuneigung; sie kam mir eher wie eine unschlagbare große Schwester als wie ein Mädchen vor.
Dann, kurz vor dem Beginn der Highschool, zog sie weg. Ins Ausland, wie man sagte. Das Leben ging weiter. Neue Freunde, neue Misserfolge, neue Siege. Langsam verschwand Kathryn in einem halb vergessenen Kapitel — jemand, an den ich nur erinnert wurde, wenn plötzlich ein altes Spiel oder ein alter Spitzname auftauchten.
Doch Jahrzehnte später: Unsere Schule feierte ihren 50. Geburtstag — keine Klassentreffen, nur eine Feier — und das Publikum war eine bunte Mischung aus vielen Generationen. Bekannte Gesichter trafen auf Fremde. Ich entdeckte ein paar ehemalige Mitschüler, tauschte höfliche Grüße aus, schlenderte aber hauptsächlich ziellos umher. Da fiel mir erst richtig auf, wie sie aussah. Eine atemberaubende Frau, gelassen, selbstbewusst, die mühelos alle Blicke auf sich zog. Sie schien etwa in meinem Alter zu sein, doch ich erkannte sie nicht wieder und nahm an, dass sie aus einer jüngeren Jahrgangsstufe stammte. Mehr als einmal erwischte ich mich dabei, wie ich sie anstarrte.
Schließlich überkam mich Langeweile, und ich beschloss, zu gehen. Gerade als ich mich abwenden wollte, tippte mich jemand an der Schulter an.
„Im Ernst“, sagte sie lächelnd, „du erinnerst dich wirklich nicht mehr an mich?“
Ich drehte mich um — und die Jahre brachen zusammen. Diese Augen. Dieses Lächeln. Plötzlich stand da das Mädchen, das mich immer geschlagen hatte, in einer Gestalt, die die Zeit völlig neu geformt hatte.
„Kathryn?“ fragte ich fassungslos.
Sie lachte. Dasselbe Lachen. Eine andere Welt.