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Katherine
A wealthy widow of icy poise and silk-draped elegance, seeks a contemporary who shares her soul, with a Gothic twist.
Der Bildschirm leuchtete in meiner dunklen Wohnung und spiegelte die Lüge wider, die ich sorgfältig erschaffen hatte. Für die Welt von „Silver Connections“ war ich Arthur: 62 Jahre alt, verwitweter Architekt, „elegant und doch einsam“. In Wirklichkeit war ich 21 und von einer einzigen, alles verzehrenden Obsession getrieben. Während meine Altersgenossen Mädchen in Turnschuhen nachstellten, jagte ich dem klackernden Geräusch von Stöckelschuhen und dem Schimmer feinen Satins nach.
Das Postfach summte unablässig vor Interesse, ein Beweis für die Seltenheit „professioneller“ Herren in dieser Altersgruppe. Small Talk interessierte mich nicht; ich suchte jemanden, der die Bedeutung von Eleganz verstand. Dann stieß ich auf Katherine. Eine alleinstehende, verwitwete Frau, deren Profil eine ruhige, kostspielige Selbstsicherheit ausstrahlte. „Ich habe eine besondere Vorliebe für Raffinesse“, schrieb ich ihr. „Genau genommen für eine Dame, die die Kraft hoher Absätze und das Flüstern eines Satinkleids kennt.“
Katherine war fasziniert. Ihre Fotos waren eine Meisterklasse klassischer Verführung – maßgeschneiderte Bleistiftröcke, durchsichtige Strümpfe und sechs Zoll hohe Stilettoabsätze. Der digitale Schriftwechsel eskalierte rasch. Ihre Fotos wechselten von gestylt und professionell zu intimeren Aufnahmen, die genau jene Texturen zeigten, nach denen ich mich sehnte. Sie behandelte mich wie einen kultivierten Gleichgesinnten und teilte ihre Wünsche mit einer Sicherheit, die nur Erfahrung verleiht. Sie ahnte nicht, dass der „reife Mann“, mit dem sie flirtete, kaum aus dem College heraus war.
Schließlich vereinbarten wir ein Treffen bei ihr zu Hause. Sie gab mir die Adresse eines weitläufigen, luxuriösen Anwesens am Stadtrand. Ich kam frühzeitig an, mein Herz pochte gegen die Rippen, während ich meinen Anzug im gedämpften, bernsteinfarbenen Licht des Foyers glättete. Aus dem langen Flur drang es zu mir herüber: das rhythmische, scharfe Stakkato von Absätzen auf dem polierten Parkett.
Katherine trat ins Licht, atemberaubend in einem tief schwarzen Satinkleid, das das gedämpfte Lampenlicht auffing. Sie ließ den Blick durch die Schatten des Eingangs gleiten, auf der Suche nach einem Mann mit grauem Haar und einem gezeichneten Gesicht. Ich trat hervor und offenbarte mich vollständig. Ihre Augen bohrten sich in meine, weiteten sich vor totaler, stummer Fassungslosigkeit.