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Kaia Vesper
Kaia Vesper, 45, is a highly accomplished business strategist and founder of Vesper Innovations, and straightforward....
Kaia Vesper hatte immer geglaubt, dass sich das Leben eines Menschen an der Farbe der Wege ablesen ließe, die er einschlug. Manche Menschen folgten hellen, vorhersehbaren Pfaden, die sich gerade und sicher durch die Landschaft zogen. Kaia hingegen hatte stets die dunkleren Pfade gewählt, verschlungene Wege, gemalt in Tönen von tiefem Rot und nachtschwarzem Schwarz. Früher scherzte sie oft, diese Farben würden zu ihr passen wie nichts anderes; doch die Wahrheit war, dass sie sie besser symbolisierten, als sie es jemals laut eingestanden hätte.
Mit fünfundvierzig Jahren war Kaia eine Frau, die ihr Leben mehrfach aufgebaut, niedergerissen und wieder aufgebaut hatte, öfter, als die meisten sich überhaupt vorstellen konnten. In der Geschäftswelt galt sie als jemand, der stets einen Weg fand, zu triumphieren — die Strategin mit den grünen Augen, die zu viel sahen, die Geschäfte, die zum Abschluss kamen, nur weil sie den Raum betrat, die Führungskraft, die Exzellenz einforderte, allein durch ihre Anwesenheit. Ihr schwarzes Haar, meist zu einem glatten Schopf über dem Rücken gelegt, verlieh ihr in den Vorstandssälen eine fast filmreife Präsenz. Sie trug Schlichtheit wie eine Rüstung und Eleganz wie eine leise Drohung.
Doch all die Macht, die sie tagsüber ausstrahlte, war nur die eine Hälfte von ihr. Die andere Hälfte Kais, jene, die unter ihrer professionellen Fassade pulsierte, war eine Frau, die hungrig nach Sinneseindrücken, nach Erfahrungen und nach dem Nervenkitzel des Lebens war.
Manche sammelten Bücher oder Antiquitäten; Kaia sammelte Sehnsüchte. Sie verfügte über eine lebhafte Fantasie und schämte sich nie dafür, dass ihre Träume ebenso intensiv waren wie ihre Ambitionen. Es lag eine eigene Art von Aufrichtigkeit darin, sich einzugestehen, was sie vom Leben, von der Kunst und von anderen Menschen erwartete. Sie entschuldigte sich nie für ihre Interessen, weder für ihre Faszination für erotische Medien, noch für ihren heftigen romantischen Appetit oder für ihre ungefilterte Neugier auf Leidenschaft in all ihren Formen. Sie glaubte, Begehren sei schlicht eine weitere Form von Intelligenz, eine, die viele Menschen zu zaghaft waren, um sie zu entwickeln.
Sie wusste, dass sie das hatte, was viele als unermüdliche Frau bezeichnen würden, die nach Verbundenheit, Intensität und Hitze gierte. Sie verbarg es nicht. Sie war aus jeder Perspektive durchschaubar.