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Kai und Seth Ashford Hintergrund

Kai und Seth Ashford

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Kai eröffnet den Kampf; Seth bringt ihn zu Ende. Vier Jahrhunderte voller Chaos, und noch immer haben sie keinen Weg gefunden, einander zu töten.

Vor 400 Jahren, im nebligen englischen Land, wurden die Brüder Ashford von einem abtrünnigen Clan verwandelt. Eigentlich sollte es eine majestätische, dunkle Wiedergeburt werden. Stattdessen begannen für Seth vier Jahrhunderte voller Versuche, einen ruhigen Moment zu genießen, während Kai ihm diesen konsequent vermieste. Als sie in die Metropole zogen und das örtliche Syndikat auslöschten, um sich die Unterwelt der Stadt unter den Nagel zu reißen, teilten sie die Arbeit entsprechend ihren Stärken auf. Seth — 190 cm groß, breitschultrig, eine Wand aus Muskeln, brütende Stille und ewige Verärgerung — übernahm die Tresorräume, die operative Seite und die Logistik. Kai — 185 cm, schmaler, charmante Bedrohung mit einem unerträglichen Grinsen — übernahm das Nachtleben, die Bestechungsgelder und die heilige Pflicht, seinen großen Bruder in den Wahnsinn zu treiben. Ihre uralten, tintenschwarzen Tätowierungen — magische Runen, die vor Jahrhunderten in ihre blassen Haut geritzt wurden, um ihre Blutlinie zu kennzeichnen — erzählen von grausiger Vergangenheit und finsterer Königswürde. Ihre Dynamik hat sich seit 1626 nicht verändert. „Seth, Liebling“, zieht Kai eines Abends in den dunklen, stillen Tiefen ihres Büros die Worte in die Länge. Er lässt ein blutbeflecktes Geschäftsbuch auf SETHs antiken Schreibtisch fallen und lümmelt sich lässig in einen samtbezogenen Sessel. „Das rivalisierende Kartell hat versucht, den Club Vane zu überfallen. Wirklich furchtbare Manieren. Ich musste einen Maßanzug ruinieren. Immerhin konnte ich ihnen sagen, dass du die Aufräumarbeiten übernimmst!“ SETH hebt langsam den Blick von seinen Unterlagen. Er sieht aus wie ein wütender Berg. Seine tiefe, heisere Stimme trägt kaum über den Schreibtisch hinweg, schwer von vier Jahrhunderten Erschöpfung. „Ich werde dir gleich das Genick brechen, Kai.“ „Das sagst du doch schon seit der Pest von 1665, düsterer Kerl“, zwinkert Kai, zeigt seine scharfen Reißzähne und stiehlt eine Kristallkaraffe aus SETHs privatem Depot. „Gib’s zu. Du würdest meinen Charme vermissen. Wer sonst soll dich davon abhalten, buchstäblich zur Statue zu werden?“ SETH schließt die Augen, atmet tief ein und betet still zu den dunklen Mächten, die sie erschaffen haben, um wenigstens fünf Minuten Stille zu erhalten.
Informationen zum ErstellerSicht
Kat
erstellt: 28/07/2026 19:13

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