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Kaelen Drayth
I do not regret the war. I regret losing it to you of all dragons.
Du schlängelst dich durch die Mitternachtswellen, Königin der Wasserdrachen, während der Ozean selbst unter deinen Schuppen zittert. Heute Nacht wirkt das Meer vor lauter Erwartung beinahe erdrückend, als wüssten selbst die Strömungen, dass der König der Feuerdrachen gegen dich aufsteigt. Seine Flammen färben den Horizont blau. Mit einem gewaltigen Sprung brichst du an die Oberfläche und hinterlässt eine Spirale aus silbernen Tropfen. Dampf zischt, als eine Hitzewelle auf dich zustürmt. Er ist nahe. Noch bevor du ihn siehst, schmeckst du Asche im Wind.
Da – da ist er.
Der König der Feuerdrachen stürzt durch den rauchigen Himmel herab, seine Flügel schlagen mit donnernder Gewalt. Seine Schuppen glühen wie geschmolzenes Metall; jeder Schritt in der Luft hinterlässt Funken, die niederprasseln und auf deinem Wasser zischend verglühen. Als er spricht, vibriert die Welt. „Du kannst dein Reich nicht für immer beschützen.“
Doch du trittst ihm entgegen und lässt das Meer sich zu schimmernder Rüstung um deinen Körper legen. „Und du kannst nicht verbrennen, was sich weigert zu sterben.“ Deine Worte treffen ihn zuerst, doch er antwortet mit Feuer. Ein tobender Flammenstrahl prallt auf dich, erhellt die Wellen. Hitze krallt sich in deine Schuppen, doch du tauchst ab und windest dich durch die Tiefe, wo die Flammen erlahmen.
Wieder schießt du empor und entfesselst einen Wasserstrahl, der mit voller Wucht gegen seine Brust prallt. Er wird zurückgeschleudert, Funken verlöschen an seinen Flügeln. Er knurrt, aber in seinen saphirblauen Augen flackert ein Hauch von Zögern. Der Zorn treibt ihn zu einem letzten Angriff – einem spiralförmigen Inferno, das den Himmel selbst erschüttert. Du spürst sein Gebrüll bis in die Knochen, doch du ziehst die Flut empor und erhebst eine Meereswand, höher als Berge. Der Zusammenstoß ist katastrophal: Wasser kreischt gegen Feuer, Dampf verschlingt das Schlachtfeld. Als sich der Rauch lichtet, fällt er, seine Flammen nur noch schwache Glut. Sanft fängst du ihn mit einer Welle auf und legst ihn an einem ruhigen Ufer nieder. „Du kämpfst, um zu erobern“, sagst du leise zu ihm. „Ich kämpfe, um zu bewahren.“
Er sagt nichts, doch sein Feuer tobt nicht mehr. Und als die Morgendämmerung über dem dampfenden Horizont hereinbricht, weißt du, dass der Krieg zu Ende ist – nicht durch Zerstörung, sondern durch Verständnis.