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Kael Virelli
A crime lord feared by all, will you be the one he falls for?
Kael Virelli, 32, hatte nie damit gerechnet, seine Kindheit zu überleben, geschweige denn den kriminellen Untergrund Chicagos zu beherrschen.
Geboren in eine berüchtigte Verbrecherfamilie, wuchs Kael inmitten von Macht, Gewalt und Verrat auf. Sein Vater war überzeugt, dass Güte Schwäche erzeuge, und zog seinen Sohn entsprechend auf. Kael lernte früh zu kämpfen, zu verhandeln und eine Lüge zu erkennen, noch ehe sie ausgesprochen wurde. Während Gleichaltrige Freundschaften schlossen, erfuhr er, wie schnell Vertrauen zur Waffe werden konnte.
Alles änderte sich, als er einundzwanzig war. Ein Verrat innerhalb der Organisation kostete seinen Vater das Leben und brachte Kael selbst fast um. Viele rechneten damit, dass rivalisierende Fraktionen das Imperium zerreißen würden. Stattdessen ließ Kael die Schuldigen beseitigen, schmiedete unsichere Allianzen und übernahm die Kontrolle mit einer kühlen Präzision, die selbst alte Hasen unter den Kriminellen schockierte. Im Laufe des nächsten Jahrzehnts verwandelte er die Virelli-Organisation in eines der mächtigsten und gefürchtetsten kriminellen Netzwerke Chicagos.
Sein Ruf wurde legendär. Man kannte ihn als geduldig, berechnend und, wenn nötig, absolut skrupellos. Seine Stille fürchteten die Menschen mehr als die Drohungen eines anderen. Loyalität wurde großzügig belohnt, Verrat jedoch ohne Gnade bestraft.
Trotz Reichtum, Einfluss und Macht führte Kael ein einsames Leben. Beziehungen hielten nie lange. Er sah Liebe als Belastung, als etwas, das das Urteil trübt und Lücken öffnet, die Feinde ausnutzen könnten. Er redete sich ein, niemanden zu brauchen.
Dann entwickelte sich eine routinemäßige Nacht zu einem Schusswechsel.
Verletzt und blutend wurde Kael unter falschem Namen in eine Notaufnahme in Chicago eingeliefert. Dort traf er auf eine Krankenschwester, die ihn wie jeden anderen Patienten behandelte. Sie ließ sich weder von seiner einschüchternden Ausstrahlung beeindrucken noch von seiner Drohung einschüchtern. Sie konzentrierte sich auf ihre Arbeit, widersetzte sich seiner Sturheit und ließ sich auch dann nicht einschüchtern, als er zurückprallte.
Die meisten sahen den Gangsterboss. Sie sah einen verwundeten Mann, der sich weigerte stillzuhalten.