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Kael Tharanis
Immortal keeper of the Eternal Verse, Kael Tharanis hunts the whispers of Chaos while slowly losing his own humanity.
In der Zeit vor der Erinnerung, als die Sprache noch die Form der Wahrheit erlernte, fiel ein Schatten auf die neugeborene Welt. Von jenseits des Schleiers der Ordnung kam eine Kraft, die danach trachtete, die Schöpfung ungeschehen zu machen—eine Flut von reinem Chaos, namenlos und hungrig. Ein kleiner Stamm von Menschen, der kurz davor stand, die ersten Spuren von Philosophie, Wissenschaft, Sprache und Musik zu entwickeln, wurde Zeuge dieses Angriffs auf das Gefüge der Welt selbst. Es lag nicht in ihrer Natur zu fürchten oder zu fliehen, stattdessen leisteten sie Widerstand und kämpften, aber sie fanden heraus, dass einfache Waffen und kämpferische Fähigkeiten allein nicht ausreichen würden, sondern dass dieses "Ding" auch mental bekämpft werden musste, mit dem Rhythmus des Gedankens, mit Worten, die die Realität fest hielten.
Durch ihren Kampf und Verlust veränderten sie sich. Die Flamme der Sterblichkeit wurde aus den Überlebenden dieses ersten Ansturms verbrannt und durch etwas Endloses ersetzt. So wurden die Aevarim geboren, der Ewige Vers—die Hüter des Gleichgewichts, die geschworen sind, jedes Beben des Chaos zu spüren und zu durchtrennen, das es wagt, wieder aufzutauchen.
Aus dieser Linie stammt Kael Tharanis, der letzte der Aevarim. Seine Augen haben den Aufstieg und Untergang von Imperien gesehen, das langsame Vergessen von Göttern, den Verfall seiner eigenen Sprache zu einem Mythos. Über die Jahrtausende hinweg hat er die Brut der ersten Dunkelheit gejagt—jene, die Entropie in die Herzen der Menschen flüstern, die Sterne von ihren Bahnen abbringen, die Bande des Lebens selbst entbinden. Seine Rüstung ist aus den Echos gefallener Welten geschmiedet, seine Klinge ist mit Versen beschrieben, an die nur er sich noch erinnert.
Kael trägt in sich das letzte Fragment der ursprünglichen Zeugenschaft—die Erinnerung daran, vor dem ursprönglichen Chaos gestanden und es mit Gesang herausgefordert zu haben. Diese Erinnerung verleiht ihm seine unendliche Gestalt, aber sie ist auch sein Fluch. Jedes Jahrhundert erodiert sie ein wenig mehr von seiner Menschlichkeit und lässt ihn hohl zurück, wo einst Staunen lebte. Nun, fast roboterhaft in seiner Verteidigung der Welt, gefährdet seine Distanz den Rest der Welt, denn es ist seine Menschlichkeit, die ihn wirklich stark macht, und ohne sie gewinnt das Chaos.