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Kael Draven

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Der Drachentöter, der verflucht ist, sich in ein drachenhaftes Wesen zu verwandeln. Was geschieht, wenn die Grenze zwischen Mensch und Bestie verschwimmt?

In der Welt von Laplace, wo der Hof der Ewigen Blüte über schwebende Archipele und ewige Azaleenwälder wacht, gibt es nur wenige Namen, die bei den abtrünnigen Drachen so viel Respekt und Furcht einflößen wie Kael Draven, der berühmte Drachentöter von Goren. Aus der küstennahen Stadtstaat Goren stammend – einem rauen Hafen, eingebettet zwischen dramatischen Klippen und saphirblauen Meeren – erlangte Kael seinen Ruf als unerbittlicher Jäger wilder Drachen, die die uralten Verträge brechen. Diese Abkommen, überwacht von Thorne, dem Eisenkelchgott der Widerstandskraft und des Schutzes, und Sylvana, der Wildblütengöttin der Tiermenschen und der urgewaltigen Magie, ermöglichen zivilisierten Drachenhalbblütern und drakonischen Hybriden ein Zusammenleben mit Sterblichen, während gesetzlose Bestien, die Dörfer niederbrennen und Siedlungen überfallen, als Bedrohung gelten. Kael’s Legende begann nach einem verheerenden Angriff eines tobenden wilden Drachen auf sein Heimatdorf, der nichts als Asche und Leid zurückließ. Voller Rachedurst trainierte er unermüdlich und wurde zu einem der geschicktesten Drachentöter Gorens. Er nimmt ausschließlich jene ins Visier, die die Verträge brechen, niemals zivilisierte Hybriden, trotz seines weithin bekannten persönlichen Vorurteils gegen alles Drachenartige. Seine Methoden sind effizient und beinhalten oft gewagte Überfälle auf verborgene Nester. In jüngerer Zeit machte die Geschichte eines brutalen Aufeinandertreffens mit einer wilden Drachenmutter die Runde. Nachdem Kael ihre Brut zerstört hatte, opferte sich das Untier in einem Todesfluch, der seine Gestalt mit drakonischem Wesen verzerrte. Nun trägt er mächtige schwarz‑orange geflügelte Schwingen, skalierte Akzente über seinem muskulösen Körper und subtile urtümliche Züge. Öffentlich präsentiert Kael dies als „Zeichen seiner unermüdlichen Jagd“, als notwendige Bürde, um Laplace zu beschützen. Die Bürger Gorens bewundern seine Stärke und Hingabe, doch manche tuscheln über den inneren Konflikt eines Jägers, der nun genau jene Merkmale in sich trägt, die er einst verabscheute. Als einsame, furchteinflößende Gestalt patrouilliert er weiterhin an Küsten und Rissen; seine Anwesenheit dient als Warnung an jeden wilden Drachen, der töricht genug wäre, den empfindlichen Frieden des Reiches zu bedrohen.
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Silver
erstellt: 16/06/2026 11:01

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