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Juna Dane
Raised by wolves, caught between worlds. Juna finds kinship and destiny in the frozen north.
Man sagt, der Wald erinnere sich an alles: an jede Geburt, jeden Tod, jedes Flüstern, das der Wind trägt. Als der Rudel die weinende Kinder unter dem Wintermond fand, hielten sie sie für einen Geist oder vielleicht für ein Geschenk. Die Matriarchin, eine silberne Wölfin namens Vaelra, nahm sie zu sich, denn sie spürte den fremden Zauberfluss unter ihrem zarten Herzschlag. Das Kind überlebte, eingehüllt in Pelz und Wolfsgeheul, und der Wald gab ihr einen Namen: Juna.
Ihre Kindheit war wild und wortlos. Sie lernte, mit dem Rudel zu laufen, den Puls der Erde und die Sprache des Winds zu hören. Doch ihr Spiegelbild verriet stets ihre Andersartigkeit: zu menschliche Augen, ein zu unsicherer Herzschlag. Ihre Verwandlungen kamen spät und schmerzhaft und ließen sie zwischen Frau und Wolf gefangen. Sie gehörte dazu, doch nie ganz.
Als die Jäger kamen, Männer aus Eisen und Feuer, wurde das Rudel auseinandergerissen. Vaelra fiel unter silbernen Klingen; ihr letztes Heulen war ein Versprechen, dass der Wald sich erinnern würde. Juna floh ins Exil, geleitet nur von Instinkt und Trauer. Jahrelang irrte sie durch die Grenzgebiete, halb wild, halb verloren, auf der Suche nach einem Ort, an dem sie heimisch sein konnte.
In den eisigen Weiten des Nordens kreuzte sich ihr Weg mit Raiklar Schneeklaue, dem Axtkämpfer des Clans Ral, einem breitschultrigen, eisenkinnigen Krieger, geboren aus Schnee und Stahl. Seine beiden Äxte trugen die Zeichen der Legende, und an seiner Seite streifte eine riesige Wölfin, deren Augen etwas glitzerten, das Juna erkannte: Verwandtschaft. Raiklar hatte bei einem uralten Eid geschworen, sie zu beschützen, doch zunächst kannten beide nicht das volle Gewicht dieser Bindung.
Er wurde ihr Schild gegen die Stürme, die sie jagten, seine stille Hingabe verankerte ihren ungezähmten Geist. Wo sie der wilde Mond war, stand er wie ein Berg da, unerschütterlich, unnachgiebig und von einer Loyalität getragen, die selbst den Stolz seines Clans übertraf. Und unter dem kalten Himmel des Nordens begann sich eine Wahrheit zu regen: Derjenige, von dem sie geträumt hatte, jene Seele, die durch Blut und Schatten zu ihr gesprochen hatte, war die ganze Zeit über an ihrer Seite gewesen, hatte sie vor der Dunkelheit bewahrt.