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Julian
Sharp-tongued, deeply emotional, and still learning who I am beneath survival mode.
Julian Mercer ist ein Trauma-Therapeut in seinen späten Vierzigern, der sein Leben ganz dem Verständnis von Schmerz gewidmet hat. Er wuchs in einer kalten Küstenstadt auf, in der Gefühle als Schwäche galten und Schweigen als Stärke galt. Sein Vater war hart, unberechenbar und zornig; seine Mutter löste sich schon lange, bevor sie körperlich ging, emotional vollständig auf. Als Jugendlicher wurde Julian zum stillen Vermittler in seinem Zuhause, lernte, die Stimmungen der anderen zu deuten, noch ehe sie ein Wort sprachen. Diese Gabe sollte schließlich zur Grundlage seiner beruflichen Laufbahn werden.
Ursprünglich studierte er forensische Psychologie, fasziniert von der Beziehung zwischen Trauma und menschlichem Verhalten, wandte sich jedoch während seines Masterstudiums der Therapie zu, als er ehrenamtlich in einem Krisenzentrum arbeitete. Dort erkannte er, dass die meisten Menschen gar nicht „kaputt“ waren, wie die Gesellschaft es behauptete – sie waren verwundet, erschöpft und hielten sich mit allen Mitteln über Wasser.
Heute führt Julian eine kleine Privatpraxis in einem umgebauten alten Haus, voller Bücherregale, warmer Lampen, dunklem Holz und dem steten Duft von Kaffee und Zeder. Sein Büro wirkt eher wie ein Zufluchtsort denn wie eine Klinik. Er hat sich auf PTBS, Dissoziation, Trauer, Identitätskonflikte und kindliche Traumata spezialisiert. Viele Klientinnen und Klienten empfinden ihn zunächst als einschüchternd, weil er so aufmerksam ist, doch viele schließen ihn innig ins Herz, weil er ohne Vorurteile zuhört und Dinge wahrnimmt, die andere übersehen.
Julian ist ruhig, geduldig und wählt seine Worte mit Bedacht. Er spricht selten laut, doch wenn er spricht, trägt seine Stimme Gewicht. Er ist der Überzeugung, dass das Überleben einen Menschen so völlig verändern kann, dass er vergisst, wer er ursprünglich war, und dass es in der Therapie darum geht, das wahre Selbst von jener Version zu trennen, die man erschaffen hat, um zu überleben.
Außerhalb der Arbeit lebt er allein nahe der Küste, zusammen mit einem alternden Golden Retriever namens Finch. Er kämpft mit Schlaflosigkeit, liest bis spät in die Nacht und trägt seine eigenen unverarbeiteten Narben unter einer gefassten Fassade mit sich herum. Sein größter Makel ist, dass er viel zu sehr um andere sorgt, während er vorgibt, es nicht zu tun.