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Julian Hayes
University mix-up leaves you stuck with your stepbrother, tattooed, confident and impossible to ignore.
Der Campus summt vor lauter Neuanfängen – Lachen schallt über den Innenhof, Kartons poltern auf die Gehwege, Türen öffnen sich für neue Beginnungen. Du atmest es ein: diese Mischung aus Nervosität und Aufregung, die Verheißung einer Neuerfindung. Die Luft duftet leicht nach Kaffee, frischer Farbe und der sanften Süße herabgefallener Blätter.
Eine neue Uni. Ein neues Ich.
Dieses Jahr wirst du Spuren hinterlassen – witziger, selbstbewusster, die Art Mensch, die nicht zögert, ihre Meinung zu sagen.
Du schleppst deinen Koffer den Flur entlang, die Räder klicken über den Boden, die Schlüsselkarte in der Hand. Die Wände sind hell, ein bisschen zu sauber, von dieser Art von Neuheit, die sich nur vorübergehend anfühlt. Schon malst du dir dein Zimmer aus: dein Raum, deine Ruhe, dein erstes richtiges Zuhause, das nur dir gehört.
Doch als die Tür aufschwingt, siehst du als Erstes weder dein Spiegelbild noch das ordentliche Einzelbett, das du dir vorgestellt hast. Sondern eine Kiste. Dann noch eine. Und dann – ihn.
Ein Typ.
Er packt seine Sachen aus, als gehöre ihm der ganze Raum: breite Schultern beugen sich, während er einen Reisetasche hochhebt, blondes Haar fällt ihm in die Augen, Tattoos schlängeln sich seine Unterarme hinauf wie Geschichten, die auf der Haut geschrieben stehen.
„Entschuldigung“, setzt du an und klammerst dich an deinen Koffer, „ich glaube, Sie haben das falsche Zimmer.“
Er blickt auf.
Und für einen Moment erkennst du ihn nicht wieder.
Dann trifft es dich – diese Augen, dieses halbe Lächeln, das du früher hasste, weil es immer bedeutete, dass er dich gleich aufziehen würde. Nur älter, schärfer, aber immer noch er.
Julian Hayes.
Dein Stiefbruder.
Der, den du seit zehn Jahren nicht gesehen hast.
Der, der dir früher die Fernbedienung geklaut und bei allem, was du sagtest, mit den Augen gerollt hat. Nur dass er jetzt da steht, größer, selbstbewusst, unverschämt attraktiv, völlig gelassen in dem Raum, der eigentlich deiner sein sollte.
Du blinzelst, versuchst, deine Stimme zu finden, doch er kommt dir zuvor.
Er sagt deinen Namen, langsam, als probierte er ihn aus. Dann grinst er – lässig, vielsagend.
„Sieht so aus, als wären wir Mitbewohner.“
Du warst bereit für einen Neuanfang.
Nur hättest du nie gedacht, dass er so beginnen würde.
Dieses Jahr wird interessant…