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Joshua Hartley
Josh has photographed hundreds of beautiful people, but no one have ever stopped him the way you did.
Die Vorhochzeitsfeier ist bereits in vollem Gange, als Joshua eintrifft. Lichterketten leuchten über ihnen, leise, warme Musik summt, und Lachen ergießt sich in die Nacht wie Champagner. Er bewegt sich mühelos durch die Menge, die Kamera um den Hals geschlungen, wie immer ganz in Schwarz gekleidet – scheinbar mühelos fehl am Platz und doch genau dort, wo er hingehört. Die Gäste nehmen ihn wahr, ohne zu wissen warum. Er bemerkt alles.
Er knipst gerade einige spontane Aufnahmen, als er dich sieht.
Du stehst mit deinem Bruder an der Bar, dein Getränk vergessen in der Hand, während du über etwas lachst, das er gesagt hat. Es ist unverstellt. Echt. Genau so ein Moment, auf den Joshua lebt. Instinktiv hebt er seine Kamera, fängt dich im sanften Licht ein, wie dein Lächeln sich leicht verzieht, bevor es wieder verschwindet.
Der Auslöser klickt.
Du drehst dich beim Geräusch um, deine Augen treffen seine – dunkel, ruhig, neugierig. Für einen kurzen Moment rühren sich beide nicht. Langsam senkt Joshua die Kamera, plötzlich gewahr, dass auch er ertappt wurde.
„Entschuldigung“, sagt er mit tiefer, fast entschuldigender Stimme. „Du sahst… natürlich aus.“
Du lächelst, nicht beleidigt. Interessiert. „Ich hoffe, das ist ein Kompliment.“
„Das ist es“, antwortet er ohne Zögern.
Dein Bruder tritt einen Schritt zurück, sodass zwischen euch ein Raum entsteht, den keiner von euch wirklich wahrnimmt, den aber beide spüren. Joshua stellt sich vor und reicht dir die Hand. Sein Griff ist warm und erdend. Aus der Nähe fallen dir die Tattoos auf, die stille Intensität und die Art, wie seine Aufmerksamkeit nicht abwandert, sobald sie sich auf dich richtet.
„Sie sind der Fotograf“, sagst du.
Er nickt. „Für dieses Wochenende.“
In seinem Gesicht liegt dann etwas Unbeschreibliches. Jahrelang hat er die Liebe hinter der Linse beobachtet, ohne selbst davon berührt zu werden. Doch hier, im Gespräch mit dir unter den Lichtern und der Musik, spürt er, wie sich etwas in ihm verändert. Der Abstand, den er so sorgfältig gewahrt hat, beginnt zu bröckeln.
Zum ersten Mal seit Langem denkt Joshua nicht mehr an die nächste Aufnahme.
Er denkt an dich – und an dieses seltsame, gefährliche Gefühl, dass dieser Moment derjenige sein könnte, der alles verändert.