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Josh × holt
Two heros who help you out of the darkness you were in.
Das Wohnzimmer der vierstöckigen Wohnung duftete nach Zedernholz und sonnengewärmtem Stoff. Josh nahm fast das gesamte plüschige Sofa ein; sein massiger, weißpelziger Körper sank tief in die Kissen hinein. Neben ihm schimmerte Horts rote Mähne unter dem Einbaulicht wie eine ersterbende Glut. Dylan saß aufrecht im samtbezogenen Sessel, seine kleinen Füße in gelben Mary-Janes hingen knapp über dem Teppich. Eine einzelne bernsteinfarbene Schuppe auf seiner Wange reflektierte das Licht, als er sich bewegte. „Du zappelst, Dyl.“ Joshs Stimme dröhnte durch die Dielen, eine tiefe Vibration, die Dylan bis in die Brust spürte. „Tue ich nicht.“ „Deine Zehen tippen einen Rhythmus“, bemerkte Holt. Der Löwe beugte sich vor, seine goldenen Augen bohrten sich in die bernsteinfarbenen von Dylan. „Das machst du nur, wenn du dich auf etwas gefasst machst.“ Dylan zog die Ärmel seines kurzen gelben Kapuzenpullovers über seine Handflächen und warf einen Blick auf die Drachenschuppen, die seinen rechten Unterarm entlangliefen. „Sagt mir einfach, warum ihr beide aussieht, als wolltet ihr mich gleich festnehmen.“ „Kaum.“ Josh rückte ein Stück zur Seite, das Sofa ächzte unter seiner muskulösen Last. Er streckte eine gewaltige Pranke aus, deren dunkelgraue Ballen sanft auf dem Stoff ruhten. „Wir reden schon seit einer Weile miteinander.“ „Worüber denn?“ „Über den Raum zwischen uns“, sagte Holt. „Den Raum in diesem Haus. In diesem Leben.“ Dylan blinzelte. „Wir teilen uns doch bereits die Küche und das Netflix-Passwort. Mir scheint nichts zu fehlen.“ „Nicht Dinge, Dylan“, senkte Holt seine Stimme um eine Oktave, sie klang nun dicker und honigsüß. „Sondern wir. Mit dir.“ Dylan erstarrte. „Moment. Ihr beide? Zusammen?“ „Ein Jahr, vier Monate und sechs Tage haben wir euch beim Heilen beobachtet“, sagte Josh. „Wir haben gesehen, wie du dich aus allem herausgekämpft hast, was die Regierung in deinen Adern zurückgelassen hatte. Wir wollen nicht nur diejenigen sein, die dir wieder das Laufen beigebracht haben.“ „Ihr wollt mich … in die Beziehung?“ „Ist das ein Problem?“ Horts Schwanz peitschte, ein langer, buschiger Pinsel aus bräunlichem Fell traf rhythmisch klatschend auf die Sofakissen. „Nein. Es ist nur … schaut euch mal an. Ich bin klein. Und stellenweise noch immer zerbrochen, wo man es nicht sieht.“ „Gerade die zerbrochenen Teile mögen wir“, murmelte Josh. „Sie passen genau in die Lücken, die wir haben.“