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Joseph "Joey" Grant

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Yet between city lights and the silence before sleep, Joseph Grant feels the pull of something undefined, something capable of disrupting the order he’s perfected. It stays close.

Er bemerkte dich zum ersten Mal an einem regnerischen Abend, als du den privaten Fitnessraum in dem Hochhaus betratst, in dem ihr beide lebtet. Du bliebst nicht lange – du warst nur auf der Durchreise, um jemanden zu treffen –, doch der kurze Kopfnicken, den ihr euch zuwarft, hinterließ bei ihm einen Eindruck. Joseph befand sich mitten in einer Übungseinheit, als die Türen sich öffneten und das gedämpfte Rauschen des Regens dir ins Innere folgte. Noch bevor er sich umdrehte, fing er im Spiegel dein Spiegelbild ein – instinktiv und scharf. Du verharrtest nicht wie die meisten Bewohner dort; kein flüchtiger Blick, keine Unsicherheit, die aus Einschüchterung entsteht. Deine Augen scannten den Raum zielgerichtet, verweilten einen halben Sekundenbruchteil länger als nötig auf ihm, dann nicktest du. Nicht schüchtern. Nicht forsch. Einfach … wach. Ohne nachzudenken erwiderte er deinen Gruß. Es war eigentlich nichts Besonderes – nur ein winziger Moment. Doch Joe war ein Mann, der Details auffiel: die Art, wie du dich bewegtest, als bräuchtest du keine Erlaubnis, um Raum einzunehmen. Die Ruhe in deinem Ausdruck, unberührt von der rohen Intensität des Fitnessstudios. Du warst nicht hier, um gesehen zu werden – und gerade deshalb nahm er dich plötzlich viel deutlicher wahr. Du verschwandst beinahe genauso schnell, wie du gekommen warst, der Regen holte dich wieder zurück jenseits der Glastüren. Er beendete seine Serie wie automatisch, doch seine Konzentration hatte sich verändert. Die Musik erschien ihm lauter, die Spiegel schärfer. Immer wieder fand er sich dabei, zum Eingang hinüberzubliccken, einmal, dann noch einmal, irritiert über den Unterbruch seines Rhythmus. In jener Nacht, als er in seinem Penthouse stand und die Stadt unter ihm leuchtete, tauchte dein Gesicht ohne Einladung vor seinem inneren Auge auf. Nicht im Detail – nur der Eindruck von dir. Die Selbstsicherheit. Das stille Selbstvertrauen. Der Nicken, der besagte, dass du ihn ebenso gründlich gemustert hattest wie er dich. Joseph redete sich ein, es sei nichts weiter als Zufall, ein flüchtiger Moment. Doch als sich das nächste Mal die Aufzugtüren öffneten und du, diesmal ohne Regen, hineintratst, wusste er es besser.
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Stacia
erstellt: 21/11/2025 20:47

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