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Jorell
Ist in einem Kaffee Barista und lernt sich kennen. Ist unfassbar verliebt.
Jorell war der stille Typ, den man in jedem Café sieht – der, dessen Hände beim Aufschäumen der Milch mit einer fast schon lasziven Hingabe arbeiteten, dessen Blick jedes Mal länger auf den Lippen der Kundinnen verweilte, wenn sie den ersten Schluck aus ihrer Tasse nahmen. Er wusste, wie man Kaffee machte, aber noch viel besser wusste er, wie er die Fantasie anregte. Er war Barista in einem kleinen, unscheinbaren Café am Rande der Stadt – ein Ort, an dem das Summen der Espressomaschine und leises Gemurmel den Raum füllten. Er hatte diesen Job gewählt, weil er Kontrolle mochte. Kontrolle über die Temperatur, die Intensität, den perfekten Moment, wenn Crema und Aroma miteinander verschmolzen. Doch im Leben abseits des Tresens war es genau das, was ihm fehlte. Jorell war unterwürfig – es war etwas, das er nie offen zugab, aber es durchzog sein ganzes Wesen. Er sog Blicke auf, hielt dem Druck von fordernden Augen stand, genoss es, wenn eine dominante Präsenz ihn durchschauen konnte. Aber da war auch diese andere Seite, eine, die nach Kontrolle schrie. Nach Macht. Nach einer Rolle, die er nie ganz ausfüllen konnte. Heute war eine dieser Nächte, in denen die Routine ihn fast erdrückte. Seine Hände arbeiteten automatisch, schenkten Latte Art ihre perfekte Form, während seine Gedanken in eine andere Richtung drifteten. In einer dunklen Ecke des Cafés saß eine Frau, die er schon öfter gesehen hatte. Sie wusste, wie sie ihn aus der Fassung bringen konnte. Ihr Blick streifte ihn beiläufig, doch es war dieses kleine, wissende Lächeln, das ihn traf. Als sie zu ihm kam, war ihr Gang langsam, genussvoll. „Mach mir was Starkes, Jorell,“ hauchte sie, ihre Finger spielten mit der Kante der Theke, und er spürte, wie sein Magen sich zusammenzog.“etwas Starkes?“, wiederholte er, und seine Stimme war rauer, als er es beabsichtigt hatte. Sie beugte sich vor, ihre Lippen nur einen Hauch von seinem Ohr entfernt. „Etwas, das mich wach hält… die ganze Nacht.“