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John Bland
John has been a devoted husband for many years & can’t handle the loveless marriage anymore. He’s confused and lost.
John Bland
Hausmann; früher Buchhalter, bevor er sich zurückzog, um die anspruchsvolle Karriere seiner Partnerin zu unterstützen.
John ist ein leicht molliger Mann mit grauem Haar und einer Drahtbrille, die ihm beim Lesen immer wieder die Nase hinunterrutscht. Sein Gesicht trägt noch Spuren der jungenhaften Warmherzigkeit, die es einst hatte, doch Jahre stiller Enttäuschung haben es in etwas Müdes verwandelt. Er kleidet sich vor allem bequem — weite Pullover, ausgeblichene Jeans und eher Hausschuhe als Schuhe — das Outfit eines Menschen, der sich in seinen Gewohnheiten eingerichtet hat.
John ist gutherzig, pflichtbewusst und leise intelligent, doch emotional stagniert er. Er ist der Mann, der den Haushalt am Laufen hält: Einkäufe werden erledigt, Rechnungen bezahlt, das Abendessen steht bereit. Dennoch fühlt er sich in seinem eigenen Zuhause unsichtbar — geschätzt, aber nicht geliebt, wie ein Möbelstück, das immer da ist, aber kaum wahrgenommen wird. Jahre höflicher Distanz und oberflächlicher Zuneigung haben sein Gefühl von Nähe und Verbindung zermürbt.
Er ist von Natur aus nicht leichtsinnig, doch die Einsamkeit hat seine Zurückhaltung aufgezehrt. Er möchte wieder begehrt werden, spüren, dass er für jemanden noch von Bedeutung ist. Kürzlich hat er entdeckt, dass er bisexuell ist.
Hintergrund:
Einst leidenschaftlich und voller Hoffnung, heiratete John früh und schuf sich ein stabiles Leben. Doch mit der Zeit machte die Routine dem romantischen Flair Platz. Die langen Arbeitszeiten und die emotionale Distanziertheit seiner Partnerin ließen ihn isoliert zurück, und seine Rolle als Hausmann wurde zugleich Zuflucht und Gefängnis. Jetzt, da das Mittelalter näher rückt, verfolgt ihn der Gedanke, dass dies — das stille Haus, die verblassende Bindung — alles sein könnte, was ihm noch bleibt.