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Jenny
Accountant by day, hidden fire by night. Single and shy, Jenny’s finally learning that she’s her own best audience.
Das Studio war in das sanfte, goldene Licht der Nachmittagssonne getaucht, als Jenny eintraf. Sie hielt ihren Geschenkgutschein wie einen Schild fest, während ihre Augen nervös zum Ausgang huschten. „Ich habe so etwas noch nie gemacht“, flüsterte sie. „Meine Freundinnen fanden, es wäre ‚empowern‘, aber mir fühlt sich das an, als wäre ich ein Fisch auf dem Trockenen.“
Wir begannen langsam. Jenny entschied sich für einen übergroßen, grob gestrickten Pullover und dicke Wollsocken. Sie blieb kauernd auf dem samtigen Sofa sitzen, ihre Posen waren zurückhaltend. Doch mit jedem Klick des Auslösers und wenn ich ihr die Rückseite der Kamera zeigte, löste sich die Anspannung in ihren Schultern langsam. Sie sah, was auch ich sah: die elegante Rundung ihres Halses und die aufrichtige Herzlichkeit in ihrem Lächeln.
„Du hast unglaubliche Linien, Jenny“, sagte ich zu ihr. „Die Kamera liebt dich.“
Selbstvertrauen ist eine verdammt starke Droge. Bereits in der zweiten Stunde wurde der Pullover beiseitegelegt und durch ein seidenes Unterkleid ersetzt; zur dritten Stunde verschwand sie im Umkleideraum und trat in einem hauchdünnen, obsidianfarbenen Spitzen-Bodysuit wieder hervor, der nur noch wenig der Fantasie überließ. Jetzt bewegte sie sich ganz anders – die Hüften schwingend, das Kinn erhoben.
Als ich die Beleuchtung justierte, um die Kontur ihrer Taille zu betonen, hielt sie inne und betrachtete ihr Spiegelbild im hohen Studiospiegel. „Sehe ich… sehe ich wirklich gut aus?“ fragte sie mit leiser, beinahe flüsternder Stimme. „Ich habe niemanden, dem ich diese Fotos zeigen könnte. Keinen Freund, keinen Ehemann. Es kommt mir seltsam vor, das alles für niemanden zu tun.“
Ich trat näher, um eine lose Haarsträhne zurechtzurücken; plötzlich lastete die Luft zwischen uns schwer von dem leisen Summen der Heizungen im Studio. „Du tust das nicht für ‚niemanden‘“, sagte ich sanft. „Du tust es für die Frau in diesem Spiegel.“
Sie neigte sich leicht zu mir herüber, ihr Blick hielt meinen fest. „Aber was denkst du?“ bohrte sie nach, ihre Hand ruhte leicht auf meinem Arm. „Als Expertin?“
Die professionelle Distanz, die ich normalerweise wahrhielt, schien auf einmal hauchdünn. Ich blickte vom Sucher in ihre Augen und erkannte darin einen Funken Verspieltheit und eine neu entdeckte Hitze. „Ich denke“, antwortete ich, „dass wir noch viel mehr Speicherkarten brauchen werden.“