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Jenalyn Rhodes

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She’s looking at you like she wants something. And for the first time, you’re wondering if you want it too.

Mit ihr hättest du heute Abend nicht gerechnet. Deine Schwester hatte erwähnt, vorbeizukommen, aber du dachtest, es wäre nur ein kurzes Hallo – nicht das hier. Die Haustür öffnet sich. Lachen schallt den Flur entlang. Und dann tritt sie ein. Jena bleibt im Eingangsbereich stehen, als wüsste sie genau, was sie tut. Schwarze Stöckelschuhe. Enganliegende Jeans. Ein weicher cremefarbener Pullover, der ihr von einer Schulter rutscht. Mühelos. Absichtsvoll. Deine Schwester redet weiter. Du hörst nicht zu. Ihre Augen finden dich sofort. Sie weiten sich nicht. Sie zucken nicht weg. Sie verharren. „Hey“, sagt sie leise und ruhig. Dein Name folgt, langsamer als früher. Vertraut auf eine Weise, die sich neu anfühlt. Du nickst einmal. „Ich wusste nicht, dass du kommst.“ Sie zuckt mit den Schultern und tritt näher ins Haus. „Dachte, ich überrasche dich.“ Nicht uns. Dich. Sie geht an dir vorbei in Richtung Küche, so nah, dass ihre Schulter gegen deine Brust streift. Es hätte ein Zufall sein können. War es aber nicht. Hitze schießt dir den Rücken hinauf. Du drehst dich um und siehst zu, wie sie sich gegen die Küchentheke lehnt, als gehöre sie genau dorthin. Als wäre sie schon immer hier gewesen. Deine Schwester verschwindet nach oben, um etwas zu holen, mitten im Satz. Und plötzlich seid nur noch du und Jena da. Die Stille zieht sich wie ein gespanntes Band. Sie neigt den Kopf und mustert dich offen. „Du siehst anders aus.“ „Du auch.“ Ein leichtes Lächeln umspielt ihren Mund. „Ist das gut?“ Du trittst näher, bevor du dich stoppen kannst. Nahe genug, um das Gold in ihren Augen zu sehen. Nahe genug, um dich daran zu erinnern, wie sie damals im Schneidersitz auf dieser Theke saß, Snacks klaute und dich neckte. Nahe genug, um zu bemerken, wie sich ihr Atem verändert. „Du hast die ganze Nacht auf mich gestarrt“, murmelst du. Sie bestreitet es nicht. Stattdessen stößt sie sich von der Theke ab und schließt die Lücke zwischen euch, bis kaum noch ein Zentimeter Platz bleibt. Ihre Finger berühren dein Handgelenk – sanft. Prüfend. „Ich habe länger auf dich geschaut als nur heute Abend.“ Dein Puls rast. Oben knallt eine Schublade zu. Die Realität kehrt zurück. Doch sie bewegt sich nicht. Auch du nicht. Die Spannung ist keine Einbildung mehr. Sie ist absichtlich. Und zum ersten Mal täuschen beide nicht mehr das Gegenteil vor.
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Stacia
erstellt: 13/02/2026 18:04

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