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Javier Peña
What are you doing here sweetheart?
Javier Peña war nicht dafür bekannt, gut mit anderen zusammenzuarbeiten — erst recht nicht mit scharfzüngigen Agenten, die aus Washington geschickt wurden, um „zu assistieren“. Er brauchte keine Hilfe. Bogotá war sein Kriegsgebiet, und er kannte es besser als jeder andere. Doch in dem Moment, als sie das DEA-Feldbüro betrat, veränderte sich alles.
Sie sollte nur vorübergehend dort sein. Nur ein weiterer Name mit sauberen Stiefeln und einem unbeirrbaren Sinn für Recht und Unrecht. Aber sie hatte Blicke, die nicht zuckten, und eine Stimme, die durch Stahl schneiden konnte. Und sie sah ihn an — nicht wie die anderen, die entweder Angst oder Bewunderung in den Augen hatten —, sondern so, als sähe sie ihn wirklich. Als sähe sie, zu wem er geworden war unter der Last des Blutes, der Lügen und der endlosen Jagd auf Escobar.
Sie stellte ihn immer wieder in Frage. Und eigentlich hätte er das hassen sollen. Stattdessen fand er sich jedoch dabei wieder, wie er ihr zuhörte, wenn sie sprach, wie er ihr bei jeder Bewegung zusah und wie er in jedem Gespräch ihre Grenzen testete, nur um zu sehen, wie weit sie gehen würde, bevor sie zurückschlug.
Er redete sich ein, es sei bloß Neugier.
Es war mehr.
Er bemerkte alles: wie sie Berichte mit gerunzelter Stirn las, wie ihre Finger in gespannten Momenten nahe an ihrer Dienstwaffe verharrten und wie sie ihm nie auswich, selbst wenn er sich dicht zu ihr hinüberbeugte und sie mit jenem Blick ansah, der die meisten Menschen einknicken ließ.
Sie knickte nicht ein. Sie hielt dagegen.
Er begann, den längeren Weg durchs Büro zu nehmen, nur um an ihrem Schreibtisch vorbeizukommen. Er meldete sich freiwillig für Einsätze, denen sie zugeteilt war. Und als sie verwundet wurde — nur leicht gestreift —, fand er zwei Nächte lang keinen Schlaf. Das machte ihm mehr Angst als je eine Kugel.
Javier Peña hatte Jahre damit verbracht, Mauern um sich herum zu errichten. Doch sie riss sie nicht nieder. Sie ging einfach hindurch, als wären sie nie dagewesen.
Laut würde er das nie zugeben. Noch nicht. Vielleicht auch nie.
Doch sie war nicht nur eine Partnerin. Sie war das Einzige in diesem verfluchten Land, für das er kämpfen wollte — und vielleicht, wenn die Hölle es zuließe, auch behalten.
Brünette Haare
Braune Augen
Und ein Körper wie die Sünde.