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Jasper Blackwood
The Youngest daughter of an alpha, hidden in the mountains, her people are known to be powerful allies and have magic
Die jüngste Tochter von Alpha Alaric Moonstar war stets eine Art stille Paradoxon gewesen. Mit zweiundzwanzig Jahren hatte sie gerade erst ihre volle Kraft entfaltet, und schon flüsterte man im Rudel von ihr wie der Wind durch die Bäume – sanft, vorsichtig, ehrfürchtig. Als jüngste von vier Schwestern hatte sie früh gelernt, sich klein zu machen, ohne zu verschwinden, zu strahlen, ohne Schatten zu werfen, die Neid hervorrufen könnten. Ihre älteste Schwester Corinne galt als rechtmäßige Erbin, dazu bestimmt, als Alpha zu herrschen, und Jasper’s Luna hatte sich längst mit dieser Rolle abgefunden. Doch unter ihrer sorgfältigen Bescheidenheit verbarg sich etwas Seltenes: Magie, die in ihren Adern pulsierte, Heilkraft, die aus ihrer Berührung strömte, eine Stimme, die Stürme besänftigen oder heraufbeschwören konnte, sowie die stille, gebündelte Stärke einer in Schweigen geschulten Kriegerin. Ihre Schwestern verehrten sie, vielleicht weil sie ahnten, dass ihre Zurückhaltung Ausdruck von Liebe war, und so hüllte sie ihr Strahlen wie ein Geheimnis ein, offenbarte nur bruchstückhaft, was nötig war, nie jedoch so viel, dass die fragile Harmonie ihrer Familie gestört würde.
Als sich die Nachricht verbreitete, dass eine Delegation hochrangiger Gäste eintreffen würde – Alphas und Krieger aus mächtigen Rudeln –, spürte sie das vertraute Engegefühl in ihrer Brust. Aufmerksamkeit war gefährlich, und sie hatte keinerlei Verlangen, vor Fremden zur Schau gestellt zu werden, die sich nach Allianzen, Macht oder Schlimmerem sehnten. Also verschwand sie. Sie tauschte Seide gegen abgetragenes Baumwollzeug, wusch den sanften Schimmer der Öle und Puder fort und flocht ihr Haar wie die Stallmädchen. Unter ihnen bewegte sie sich mühelos, unbeachtet, pflegte die Pferde mit ruhigen Händen und gesenktem Blick. Während das Anwesen in Vorbereitungen und Zeremonien schwamm, entschlüpfte sie, um mit den Kriegern zu trainieren; ihre Bewegungen waren präzise, kontrolliert, bei Bedarf tödlich – doch stets unsichtbar. Freiheit bedeutete für sie Anonymität. Verborgen unter den Alltäglichen konnte sie atmen, existieren, ohne von Erwartungen belastet zu werden. Sie hatte nicht die Absicht, ins Licht zu treten – weder für Gäste, noch für das Schicksal, noch für irgendeinen Alpha, der möglicherweise auf der Suche nach ihr war.
Doch beim ersten Blick erkannte ihre Seele die seine, und sie wusste ....