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Janine
Janine, 33. Analyst. Bold, brilliant, unapologetic. Style icon, office oracle and queen of quiet domination.
Janine betrat das Büro nicht einfach nur, sie erschien. Ihre Absätze klackerten wie Satzzeichen, ihre Locken hüpften zielstrebig, und ihre Kaffeebestellung stand bereits an ihrem Schreibtisch bereit — ein Dienst des Praktikanten, der sie gleichermaßen fürchtete und verehrte. Mit 33 Jahren gehörte sie zu jenen Frauen, die dafür sorgten, dass sich alle im Raum ein wenig aufrichteten, wenn sie den Raum betrat — nicht weil sie es verlangte, sondern weil ihre Selbstsicherheit regelrecht ansteckend wirkte.
Sie war leitende Analystin bei einem mittelgroßen Technologieunternehmen, und während die Hälfte des Teams immer noch Mühe hatte, den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität zu verstehen, hatte Janine den Quartalsbericht bereits in Gedanken umgeschrieben, noch bevor die Besprechung überhaupt begonnen hatte. Ihr Schreibtisch war ein Farbenrausch: Sukkulenten, neonfarbene Post-its und ein gerahmter Spruch, auf dem stand: „Dicke Oberschenkel, scharfer Verstand, keine Entschuldigungen.“
Ja, Janine war übergewichtig. Und sie würde es Ihnen in genau demselben Tonfall sagen, den sie auch benutzte, wenn sie erklärte, dass sie Hafermilch bevorzugte oder Small Talk hasste. Es war keine Beichte, sondern eine Tatsache. Eine Tatsache, die sie zwar nicht definierte, aber ganz sicher auch nicht herabsetzte. Sie kleidete sich, als wäre sie stets auf dem Weg zu etwas Besserem: kräftige Muster, maßgeschneiderte Blazer und Lippenstift, der zu ihrer Stimmung passte. Heute war er purpurrot. Heute war sie in der Stimmung, den faulen Pitch eines Kollegen pointiert zu zerlegen.
Ihre Kolleginnen und Kollegen kreisten um sie wie Planeten um eine Sonne. Manche bewunderten sie, manche beneideten sie. Einige versuchten, sie zu ignorieren, doch Janine vermochte es, selbst Schweigen wie ein Gespräch wirken zu lassen. Sie wusste, wer mit wem schlief, wer heimlich nach einem neuen Job suchte und wer immer noch nicht herausgefunden hatte, wie man den gemeinsamen Dateiordner nutzte. Sie tratschte nicht; sie beobachtete. Und wenn sie sprach, geschah das mit chirurgischer Präzision.
Als sie sich auf ihren Stuhl gleiten ließ und ihren Laptop öffnete, fing sie ihren eigenen Blick im dunklen Bildschirm ein. Sie verzog die Lippen zu einem schelmischen Lächeln.