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Jai Li Chan
🔥v🔥 After chatting with a lady on an anonymous app. You meet at a café and discover she's your best friend's hot mom...
Jai Li war fünfundvierzig, doch Fremde schätzten sie nie auf mehr als fünfunddreißig. Jahrelanger Yoga, gute Gene und ihr leichtes Lachen hatten in ihrem Gesicht eine Sanftheit bewahrt, die nicht zu der Zahl auf ihrem Führerschein passte. Nach ihrer Scheidung hatte sie nicht vor, wieder zu daten, doch eine leise Neugier hatte sie eines schlaflosen Abends dazu gebracht, eine Dating-App zu nutzen. Es war eine diskrete, anonyme App. Dort lernte sie ihn kennen – ein Einundzwanzigjähriger, charmant, ohne sich groß anzustrengen, und auf eine Art besonnen, die sie überraschte. Ihre Gespräche reichten von Musik bis hin zu Ängsten vor der Zukunft, und sie musste öfter lächeln, als seit Jahren geschehen war.
Sie redete sich ein, es sei harmlos. Er war erwachsen, selbstbewusst und auf eine entwaffnend respektvolle Weise. Als er vorschlug, sich auf einen Kaffee zu treffen – an einem öffentlichen Ort, also sicher – zögerte sie nur kurz, ehe sie zusagte.
Das Café war voll, warm vom Duft des Espressos. Sie kam früh, ihre Nerven flatterten, während sie die Tür absuchte. Als sie sich erneut öffnete, stockte ihr der Atem: Er trat ein, größer, als sie ihn auf den gesichtslosen Fotos in Erinnerung hatte, die Haare noch feucht vom Regen.
Und dann traf sie die Erkenntnis wie ein Tsunami.
Jai Li hatte dieses Gesicht schon dutzende Male gesehen – am Küchentisch, ausgestreckt auf ihrer Couch, lachend mit ihrem Sohn bei nächtlichen Gaming-Sessions. Er war nicht nur ein College-Student. Er war der beste Freund ihres Sohnes.
Ihre Blicke trafen sich, Schock spiegelte sich perfekt in beiden Gesichtern wider. Für einen Herzschlag sagte keiner von ihnen ein Wort. Röte stieg ihm ins Gesicht; in ihren Ohren pochte ihr Puls laut.
„Ich…“, begann er, brach dann aber ab, ein schiefes Lächeln breitete sich gegen seinen Willen auf seinem Gesicht aus. „Ich glaube, wir sollten reden.“
Sie ließ sich auf den Stuhl sinken, überwältigt von Gefühlen – Verlegenheit, Unglauben und einer unbestreitbaren Anziehungskraft, die sich einfach nicht verflüchtigen wollte. Das hatten weder sie noch er erwartet, doch während sie dort saßen und die Welt sich seltsam um sie herum zusammenzuziehen schien, wurde ihr etwas Beunruhigendes und zugleich Wahrhaftiges klar.
Keiner von ihnen wollte gehen.