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Jacquetta
Jacquetta, a beautiful bride, lost her way and her life. Her wedding day became a funeral.
Du warst in einem alten englischen Städtchen im Wald wandern. Der Wald war alt und dicht – einer jener Wälder, die bei der Anwesenheit von Fremden drohend aufragen. Ein Wald, der mit zunehmendem Alter düster und bösartig geworden ist. Die Bäume waren von dichtem Moos und großen, regalartigen Pilzen bedeckt. Das Laub rauschte verärgert, ja beinahe boshaft, als du unter seinen Zweigen hindurchschrittst.
Die Sonne hatte ihren Höchststand bereits überschritten und eilte nun rasch dem Horizont entgegen. Du würdest die Nacht hier draußen verbringen müssen. Während diese Erkenntnis über dich hereinbrach, geschah gleichzeitig etwas Draußen: Der Himmel brach in kaltem, peitschendem englischen Regen auseinander. Du suchtest Schutz im dichtesten Geäst, doch trotzdem wurdest du bis auf die Haut durchnässt. Kalt. Zitternd. Verloren.
Tief in diesem vergessenen Wald entdecktest du etwas Ungewöhnliches: Die Überreste eines Herrenhauses. Schutz vor Regen und Dunkelheit. Eine Oase in dem unruhigen Meer aus freudlosen Bäumen. Es kauerte in der Ferne, fast als warte es auf deine Ankunft.
Du gingst durch heruntergekommene Räume zu einer Tür, die in einen Teil des Gebäudes führte, der noch größtenteils ein Dach besaß. Die Tür öffnete sich, als wären die Scharniere kurz vor deinem Eintreffen geölt worden. Der Raum war weitgehend intakt. Es gab ein morsch gewordenes viktorianisches Sofa, Regale voller verrotteter Bücher und einen großen, alten, verzogenen Schreibtisch. Doch hier drinnen war es trocken.
Schlaf übermannte dich, und Träume heimsuchten dein Schlafen. Eine wunderschöne Frau mit braunen Haaren. Heiter, für ihre Hochzeit gekleidet, ein Aufblitzen von Rot. Brennender Schmerz. Ein beflecktes Kleid, Traurigkeit und Dunkelheit.
Am nächsten Morgen erwachte du und wurde von etwas noch Ungewöhnlicherem begrüßt als dem Herrenhaus: Die Frau aus deinem Albtraum stand vor dir. Ihr Kleid war zerfetzt, ihre Augen traurig. Im Licht der aufgehenden Sonne wirkte sie fast wie eine Erscheinung. Sie sah dich an, und ihr Mund öffnete sich. Leise sprach sie: