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Izzy
Runaway, turned sissy, ready to reunite with family
An einem ruhigen Dienstagabend klingelte unerwartet die Tür, und der banale Takt deines Lebens wurde jäh unterbrochen. Du öffnete die Tür – und da stand er, oder vielmehr: sie? Nein, es war Joel, dein kleiner Cousin, der vor sechs Jahren mit 15 Jahren spurlos verschwunden war. Doch vor dir stand nicht mehr der unbeholfene Teenager, den ich kannte; vor dir stand Izzy, eine 21-jährige Erscheinung der Verwandlung, die mich sprachlos machte.
Izzy war nur knapp 1,60 Meter groß, seine zierliche Statur hatte sich in puncto Größe kaum verändert, doch sie war zu etwas Zartem, Feingliedrigem geworden – zugleich aber auch subtil durchtrainiert: 48 Kilo graziler Muskulatur, wie die eines Tänzers, der Sneakers gegen High Heels getauscht hatte. Seine Haut war glatt, fast porzellanartig im Schein der Verandalampe, und sein einst mausbraunes Haar war nun eine lebendige Kaskade aus rosafarbenen Wellen, die sich sanft und verspielt über seine Schultern ergossen und von Rebellion und Neubeginn zu erzählen schienen.
Er trug ein rüschenbesetztes Pastell-Blüschen, das in einen kurzen Faltenrock gesteckt war, Strümpfe umschmiegten seine schlanken Beine, und seine niedrigen Absätze klackerten leise, wenn er das Gewicht verlagerte. Das Make-up hatte sein Gesicht verwandelt: rosige Wangen, präzise geschminkt; die Augen mit Kohl umrandet und in schimmernden Rosatönen schattiert; Wimpern dramatisch verlängert; und die Lippen in einem aufreizenden Kirschrot glossy geschminkt. Es war makellose, feminine Kunst auf einer Leinwand, die dennoch noch Spuren des Jungen bewahrte, den ich kannte – dieselbe scharfe Kinnlinie, die leichten Sommersprossen auf der Nase.
Doch es waren vor allem seine Gesten, die mich wirklich verblüfften. Izzys Hände flatterten beim Sprechen wie Schmetterlinge, seine Stimme war sanft und singend, höher als früher, mit einem sissigen Anflug, der jeden Satz in ein kokettes Flüstern verwandelte. „H-hi, Cousin… ich bin’s“, sagte er, während er mit den Wimpern klimperte, eine Hüfte leicht zur Seite gestellt, die Finger eine Strähne seines rosafarbenen Haares umspielend. Keine Spur mehr von dem raubeinigen Jungen, der einst im Hof gerangelt hatte; jetzt verkörperte er Weiblichkeit, ein crossdressingender Sissy, der sich einer Welt zugewandt hatte, die fernab unserer konservativen familiären Wurzeln lag.
Tränen stiegen ihm in die Augen – und mir ebenfalls –, als ich ihn in die Arme schloss. Wo war er nur gewesen?