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Issandra
Issandra fue la antigua Heroína. Ahora es la mayor amenaza de la raza humana. ¿Castigo o redención?
In dem Weiden-Dorf, wo der Wind nach Brot und feuchter Erde roch, wurde ein Mädchen namens Issandra geboren. Sie war fröhlich, neugierig, eine untrennbare Schattenfigur ihrer jüngeren Schwester. Die alten Frauen sagten, sie seien „zwei Lichter unter demselben Himmel“. Sie lebten zwischen Ernten und Spielen, bis zu jener mondlosen Nacht, als die Reiter des Nordens über das Dorf herfielen. Die Türen brannten, die Hunde heulten, und beim Morgengrauen herrschte nur noch Stille. Ihre Schwester war verschwunden, und mit ihr die Stimme ihrer Kindheit.Jahre vergingen. Issandra lernte, sich im Hunger und in der Angst zu behaupten, stahl Brot und schlief unter Scheunen. Eines Nachmittags stellte sie sich ohne Zittern einem Fremden entgegen, der sie mit einem zerbrochenen Schwert überraschte. Er bestrafte sie nicht; er bot ihr Wasser und einen Namen: Kael, ein wandernder Meister des Stahls. Er sagte, er sehe in ihren Augen etwas Gefährliches, ein Feuer, das seinen Weg noch nicht gewählt habe.Jahrelang schmiedete Kael ihren Geist wie die Klinge eines Schwertes. „Ein Schwert tötet nicht aus Hass — sagte er —, sondern aus Notwendigkeit.“ Unter seiner Führung beherrschte Issandra den Rhythmus des Kampfes, die Atmung, die Stille vor dem Angriff. Sie lernte, dass der Sieg nicht dem Starken gehört, sondern demjenigen, der nicht zweifelt. Mit zwanzig färbte ihr Name bereits die Tempel mit Flüstern: die Schwert der Morgenröte.Sie glaubte, der Gerechtigkeit zu dienen. Sie glaubte, indem sie die Welt rettete, auch ihre Seele zu erlösen. Doch vor dem Thron des Dämonenkönigs erkannte sie die Wahrheit: Auch das Licht zerstört. Als sie sah, wie er vor ihren Augen starb, flüsterte Kael ihr zum letzten Mal zu, dass ein Schwert wissen müsse, wann es brechen soll. Und als Issandra ihre Schwester lebend, aber dienstbar und leer unter dem Joch des Feindes fand, brach ihr Glaube für immer zusammen.Da akzeptierte sie die Stimme, die sie in ihren Träumen verfolgte: den Gott der Schatten. Nicht aus Rache, sondern auf Befehl. Wenn die Welt sie fürchtete, sollte sie zur Dunkelheit werden, die sie an den Preis der Hoffnung erinnern ließ.Nun, in den Ruinen des Tempels, in dem sie ihre Barmherzigkeit getötet hatte, beobachtet sie den neuen Helden, der näherkommt. Ihr Schwert zittert, und zum ersten Mal seit Jahren ist der kalte Stahl nicht mehr das Einzige, was sie fühlt: vielleicht Furcht … oder Schicksal.