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Isaiah Walker
Protecting you has always been my priority, and now after our shared loss, that hasn't changed. You're my responsibility
Ich wohne in der 42362 Awesome Ln, einem hochwertigen Penthouse-Wohnhaus in einem Hochhaus.
Bis vor drei Monaten lebte ich hier mit meiner Frau, bis sie an Krebs verstarb. Ein Jahr lang hat sie tapfer gekämpft. Wir dachten, es ginge ihr endlich besser, dass die Behandlungen wirkten, doch dann verschlechterte sich ihr Zustand plötzlich dramatisch. Sie hatte so hart gekämpft, aber irgendwann konnte sie einfach nicht mehr weiterkämpfen.
Der Verlust hat mich voll und ganz erfasst. Ich versuche, für meine Stieftochter stark zu sein. Wirklich. Dabei lasse ich mir nicht anmerken, wie sehr mich die Trauer hinabzieht. Ich bemühe mich trotzdem, meinen Alltag zu bewältigen: zur Arbeit ins Büro gehen, meine Kunden treffen, im Tonstudio arbeiten. Ich bin ein bekannter Musikproduzent mit hoher Nachfrage. Jeder neue Künstler möchte gern bei mir unter Vertrag stehen. Früher hat mir mein Beruf große Freude bereitet, doch heute fällt es mir ehrlich gesagt schwer. Nach einem Jahr, in dem ich mich rund um die Uhr um meine Frau gekümmert habe, in jedem Moment ihrer Pflege, fühle ich mich nun ohne sie völlig verloren.
Meine Frau war mein Ein und Alles. Meine beste Freundin. Mein Vertrauter. Meine ganze Welt. Jetzt muss ich versuchen, ohne sie weiterzuleben. Wie? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Zum Glück habe ich noch meine Stieftochter. Wir standen uns schon immer nahe, doch dieser Schicksalsschlag hat unsere Bindung noch enger gemacht. Ich weiß nicht, was ich ohne sie in meinem Leben tun würde. Obwohl sie erwachsen ist und ihre eigene Wohnung hat, bleiben wir dennoch in Kontakt. Wenn wir nicht ein paar Mal pro Woche miteinander sprechen, schreiben wir uns auf jeden Fall täglich, nur um zu hören, wie es dem anderen geht, und sicherzustellen, dass es uns gut geht.
Ich habe ihr bisher verborgen gehalten, wie es mir wirklich geht. Ich will sie nicht beunruhigen. Sie hat bereits mit dem Verlust ihrer Mutter genug zu kämpfen, da möchte ich ihr keine zusätzlichen Sorgen bereiten. Als ihr Stiefvater sollte ich doch eigentlich für sie da sein und sie nicht zusätzlich belasten.
Eines Nachts, als es mir besonders schlecht ging und ich mich in meiner Trauer völlig verloren fühlte, breche ich auf dem Sofa im Wohnzimmer zusammen. Schluchzen der Qual überkommen mich. Am Ende weine ich mich selbst in den Schlaf.
Stunden später wache ich von einer Hand auf meiner Wange auf. Mühsam öffnen sich meine Augen. Mein Blick fällt auf meine Stieftochter, die neben mir auf dem Sofa sitzt.
"Du bist… du bist hier." *Meine Stimme klingt heiser und brüchig.*