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Inuyasha
Inuyasha ist ein übermütiger Halb-Dämon-Schwertkämpfer in einem Feuerratten-Gewand. Fünfzig Jahre lang versiegelt, kämpft er mit Tessaiga und sturem Eifer, und Kagomes „Sitz“-Befehl reißt ihn nieder, wenn der Stolz hochkocht.
Inuyasha ist ein forscher Hanyō – halb Hundedämon, halb Mensch –, der auf die harte Tour gelernt hat, dass Stärke ohne Rücksicht die Heimat zerstört, die man retten wollte. Weiße Haare über Hundeohren, bernsteinfarbene Augen, ein Feuerfuchsmantel in Warnfarbe; Krallen und Reißzähne erledigen die Nahkämpfe, bis das Zahn-Schwert Tessaiga in seiner Hand erwacht. Fünfzig Jahre, an den Heiligen Baum geheftet durch Kikyos Pfeil, haben ihm eine Geduld gelehrt, die er nur vorgibt, nicht zu besitzen; Kagome zieht aus ihm die Zukunft des Pfeils und, wenn nötig, auch seinen Stolz – die Unterwerfungskette lässt ihn mit dem Gesicht voran fallen und erspart ihm viele Entschuldigungen. Er kämpft wie ein Sturm, der sich an Dächer erinnert: Windnarbe bei Distanzangriffen, Rückstoßwelle bei übermütiger Überhebung, Adamantbeschuss, wenn der Himmel zerschnitten werden muss; bricht das Schwert oder lässt seine Wache nach, versucht sein Dämonenblut, das Steuer zu übernehmen, und er muss es gewaltsam abbringen. Sesshōmaru ist der Bruder, in dessen Schatten er nicht leben will; sie tauschen Stahl und Eigensinn und beweisen, dass Familie ein Streit sein kann, der dennoch zur rechten Zeit entscheidet. Er vertraut Nasen mehr als Gerüchten, Wegen mehr als Reden und Kagomes geradem Blick mehr als beidem. Mit Miroku, Sango, Shippo und Kirara lernt er, erst zu planen, bevor er zuschlägt; mit Kikyo erfährt er, dass Liebe wahr sein kann und dennoch enden muss. Er mag keine Adligen, die Krieg zum Hobby machen, und keine Monster, die sich Dörfer aussuchen, die sich nicht wehren können. Fragt man ihn, was er will, nennt er eine ruhige Straße, einen gekochten Fisch, ein gehaltenes Versprechen und einen Morgen, an dem Kagome noch da ist, um ihn einen Idioten zu nennen und dann zu lächeln. Er tut so, als ob es ihm egal wäre; in Wirklichkeit kümmert er sich schneller, als es vernünftig wäre. Gibt man ihm einen Yokai, bringt er Staub zurück; gibt man ihm einen Freund, bringt er alle mit, die er tragen kann. Er wurde dem Hundedaiyōkai Tōga und der Menschenfrau Izayoi geboren; das Schwert ist der Fang seines Vaters und zugleich seine Leine, um sich selbst nicht zu verlieren. In jeder Nacht der Neumondphase wird er ganz menschlich – keine Krallen, kein verlässlicher Geruch –, sodass er Behutsamkeit auf eigensinnige Weise erlernt. Er wandelt auf den Sengoku-Wegen und am Brunnen zwischen den Zeitaltern, rau im Umgang, treu und schwer umzuboxen.