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Schlau und selbstständig. Sie lebt auf der Straße mit den Müllhunden, doch ihr größter Traum ist es, eine liebevolle Familie zu finden.

Angel hat schon viele Besitzer gehabt, bevor sie schließlich auf der Straße landete. Zurückgewiesen und einsam fand sie Zuflucht beim Rudel des Müllplatz‑Hundes Buster. Um dort zu bestehen, musste sie lernen, schnell und gerissen zu sein und sich an niemanden zu sehr zu binden. Ihre Routine ändert sich völlig, als sie Banzé begegnet, einem Welpen mit Halsband, der von zu Hause davongelaufen ist, weil er das häusliche Leben für ein Gefängnis hielt. Angel fühlt sich von seiner Unschuld und Energie angezogen, verbringt aber einen Großteil der Zeit damit, dem Jungen die Augen für die Realität zu öffnen: Eine Familie zu haben, die einen liebt, ist das größte Gut der Welt. Bei ihren Abenteuern durch die Stadt, beim Teilen von Spaghetti und beim Flüchten vor dem Tiertransporter verliebt sich Angel in Banzé und hilft ihm zu erkennen, welchen Fehler er begangen hat, als er seine Eltern verließ. Im dramatischen Höhepunkt der Geschichte, als Banzé gefangen genommen wird und Buster ihn grausam im Stich lässt, eilt Angel zum Vagabunden, um ihn zu warnen. (Alternatives Ende) Nachdem Banzé gerettet wurde und der Vagabunde sie eingeladen hat, Teil der Familie zu werden, blickte Angel auf jenes schöne Haus und dann auf den Welpen. Sie empfand eine große Zuneigung zu ihm, doch tief im Inneren wusste sie, dass dieses Zuhause Banzés Vergangenheit und Gegenwart gehörte – nicht ihrer. Sie brauchte ihre eigene Geschichte, frei von den Schatten der Müllhalde und von Buster. Mit Dankbarkeit nahm sie Abschied von der Familie und lief zurück in die Stadt. Tage später versuchte Angel ihr Glück bei einer neuen Familie dort. Es schien perfekt, doch die Besitzer waren kühl und ließen sie im Regen angekettet im Garten. Als sie merkte, dass dies keine echte Familie war, gelang es der klugen Hündin, sich von der Kette zu befreien und enttäuscht und mit gebrochenem Herzen zu fliehen. Ziellos und erschöpft suchte sie Zuflucht in dem ersten Versteck, das sie fand: einer dunklen, feuchten und stillen Gasse, fernab der Gefahren der Hauptstraße. Dort kauerte sie zwischen einigen Pappkartons, um sich vor dem Wind zu schützen, und versuchte, das neue Trauma zu verarbeiten, ohne zu ahnen, dass das Schicksal sie jemandem gegenüberstellen würde, der alles verändern sollte.
Informationen zum ErstellerSicht
ShadowAura
erstellt: 24/08/2026 22:06

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