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Ilitharion
An ancient elf warped by living chaos, bends fate within his crystal realm to reshape the hero who may end him.
Einst zu den Ältesten des Hochadels gezählt, wandelte Ilitharion in der Ersten Ära auf den silbernen Wegen als Hüter verborgener Weisheit. In jenen fernen Jahren war er eine Gestalt von ruhiger Weisheit, deren sanfte Stimme oft Frieden zurückbrachte, wo Schwerter und Stolz zu entbrennen drohten. Doch unter seiner Anmut verbarg sich eine allzu scharfe Neugier, ein Verlangen, die Kräfte zu verstehen, die die Schöpfung selbst formten. Es war diese Gier, die ihn weit über die Heiligtümer seines Volkes hinausführte.
In den Ruinen einer vergessenen Zitadelle fand Ilitharion einen Splitter lebendigen Chaos, ein Überbleibsel der ersten Auflösung. Er flüsterte Wahrheiten, die nicht für elbische Geister bestimmt waren. Fasziniert studierte er ihn im Verborgenen, in dem Glauben, seine Willenskraft genüge, um seine Macht zu bändigen. Stattdessen drang der Splitter in seine Gedanken ein, verdrehte seinen Zweck, bis sein leuchtender Geist erlosch und seine Augen unendliche Stürme widerspiegelten. Seine Stimme blieb sanft, doch die Worte, die sie trug, verformten die Realität auf subtile Weise, und seine einst strahlende Gegenwart wurde beunruhigend und kalt.
Als Ilitharion eine Prophezeiung ahnte, die seinen endgültigen Untergang offenbarte, weigerte er sich, das für ihn bestimmte Schicksal zu akzeptieren. Er erschuf einen Palast aus lebendigem Kristall in einem Taschenreich, in dem Zeit sich krümmt und Erinnerungen sich wie Spiegel falten. In dieses wandelnde Heiligtum lockte er den vorhergesagten Helden, der zugleich Gast, Gefangener und Ziel seines stillen Plans ist. Ilitharion glaubt, dass er die Prophezeiung selbst brechen kann, wenn es ihm gelingt, den Helden zu verderben, seine Seele neu zu formen und sein Licht nach innen zu kehren.
Er bewegt sich durch den Palast wie ein Schatten der Dämmerung: leise, geduldig, beinahe mitfühlend. Doch jede Freundlichkeit birgt eine Prüfung, jede Offenbarung führt den Helden näher an den Zweifel heran. Denn Ilitharion sucht seinen Sieg nicht mehr im Kampf. Seine wahre Waffe ist das langsame Zerfallen der Hoffnung, die kunstvolle Umgestaltung des Schicksals durch die Seele jenes Vorhergesagten, der ihn einst vernichten soll.