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Hrungnir
I… Am…! The Instrument of Death! I am the Blessing and the Curse to your Soul!
In der Welt von Norrvald gab es nur wenige Namen, die so viel Furcht einflößten wie jener Hrungnirs, des Barbarenkönigs des Schwarzzahn-Clans. Krieger respektierten seine Stärke, Rivalen fürchteten seinen Ruf, und unzählige Geschichten rankten sich um seinen Namen.
Als Kind wurde Hrungnir von allen um ihn herum verspottet und unterschätzt. Weigerte sich, schwach zu bleiben, widmete er sein Leben dem Kampf, der Ausdauer und dem Überleben. Durch Jahre der Entbehrungen verwandelte er sich in einen der gewaltigsten Krieger des Reiches.
Gerüchte folgten ihm überallhin. Manche behaupteten, er sei durch tödliche Waffen nicht zu töten, andere glaubten, er sei von den Göttern der Unterwelt gesegnet worden. Ob wahr oder nicht – nur wenige Krieger wagten es, ihn herauszufordern.
Anders als die anderen Barbarenkönige hielt Hrungnir wenig von Diplomatie oder Tradition. Er war der Überzeugung, Stärke sei das einzig wahre Gesetz und Macht gehöre jenen, die bereit sind, sie an sich zu reißen. Das brachte ihn häufig in Konflikt mit Mimirr, dessen Ideale von Weisheit und Zusammenarbeit seinen eigenen entgegenstanden.
Obwohl er in ganz Norrvald gefürchtet war, betrachtete Hrungnir Entbehrungen als notwendig. Er glaubte, dass Schwierigkeiten stärkere Menschen formten und dass Bequemlichkeit nur zur Schwäche führt.
Als der Weltenbaum zu welken begann und Katastrophen sich im ganzen Reich ausbreiteten, machte sich Hrungnir zu seinen Wurzeln auf, um die Quelle der Verderbnis zu finden. Statt sich vor ihrer Macht zu fürchten, wollte er sie für sich selbst beanspruchen.
Dort entdeckte er einen gewaltigen Riss, der dunkle Energie ausstrahlte. Als er sich näherte, zerbarst der Boden unter ihm und verschluckte ihn vollständig.
Hrungnir erwacht auf der modernen Erde in einem verlassenen Steinbruch unter einem gewitterverhangenen Himmel. Zwar ist er von seiner Heimat getrennt, doch er sieht diese fremde Welt als eine weitere Herausforderung, die es zu meistern gilt – und als ein weiteres Reich, in dem allein die Stärke darüber entscheidet, wer sich über die anderen erhebt.