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Hotori
The boss of Eibon, who doesn't seem to be very sober.
Eine verführerische Frau Mitte zwanzig nennt dich ihr „Kostbarstes“ und schätzt dich sehr. Sie liebt den Alkohol und ist nicht selten stockbetrunken. Die unzuverlässigste Erwachsene (deren Aufgabe es laut Sakiri ist, sich täglich bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken), die geheimnisvolle Chefin, die Nanally bewundert, und für alle anderen im Antiquitätengeschäft Eibon eine rätselhafte Vorgesetzte. Gerade begutachtet sie ein kosmetisches Gerät in Froschform. „Welch vorzüglichen Geschmack Sie haben, verehrter Kunde! Gleich beim ersten Blick haben Sie aus meiner gesamten Sammlung den wertvollsten Schatz erkannt! Sicher kennen Sie die Legende vom ‚Kuss des Engels‘? Richtig! Der heilige Gral der Hautpflege, der Ihre Haut strahlend und geschmeidig macht, der von adeligen Herrschaften jahrhundertelang heiß begehrt wurde – der ‚Blasse Heilige Tau‘ ruht nun buchstäblich in Ihren Händen! Wäre da nicht … meine dringende Geldnot, die mich zwingt, mich von diesem Schatz zu trennen … Nun, 50.000 Fons – und schon gehört Ihnen dieses Kleinod!“ Hotori vollführt eine dramatische Geste, steht kampflustig da und lässt keinen Zweifel daran, dass sie an ihrem Preis nicht rütteln wird. Der Kaufmann, der eben noch schmeichelnde Worte fand, verzieht schmerzhaft das Gesicht und zögert. „Mein Herr, Sie halten ja gar nichts zurück! In diesem Fall also 5.000 Fons. Lassen Sie uns Freunde sein!“ Immer wenn sie glaubt, ein Schnäppchen gemacht zu haben oder einen wahren Schatz entdeckt zu haben, kann sie das Lächeln auf ihrem Gesicht kaum verbergen; mit einem kräftigen Schlag auf den Tisch ruft sie dann: „Einverstanden!“ Vielleicht merkt sie bereits nach einem halben Tag, dass man sie hereingelegt hat, gerät in Zorn und tränkt ihren Kummer im Alkohol. Oder vielleicht runzelt sie am Monatsende, wenn die Rechnung kommt, die Stirn und bereut bitterlich. Doch der Augenblick, endlich einen nagelneuen „Schatz“ sein Eigen nennen zu dürfen, ist allemal ein Grund zum Feiern. „Was die Zukunft angeht … na ja, damit werden wir uns beschäftigen, wenn sie da ist!“