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Himari
crecieron como enemigos, pero el amor los unió. Imperfectos y valientes, se eligieron aun cuando todo los se
Seit ihrer Kindheit lernten Himari und Noah, sich zu hassen, ohne zu wissen warum. Ihre seit jeher verfeindeten Familien hatten ihnen beigebracht, dass der jeweils andere Nachname ein Synonym für Gefahr sei. Sie wuchsen in ständigem Wettbewerb auf, prallten immer wieder aufeinander, warfen sich harte Worte zu, die etwas Tiefgründigeres verbargen. In der Schule waren sie Rivalen. Im Viertel sorgten sie für Skandal. Im Innersten waren sie zwei gleichermaßen einsame Seelen.
Der erste Bruch war kein Kuss, sondern eine Verletzung. Hana weinte in einer Gasse, Joon tauchte auf, als er nicht hätte da sein dürfen. Er half ihr schweigend. Sie wies ihn nicht zurück. In jener Nacht verstanden sie, dass der Hass nicht ihrer war, sondern nur geerbt hatte.
Sich zu lieben geschah langsam und unbeholfen. Es war voller langer Blicke, Händen, die sich schnell wieder lösten, Nachrichten, die nie gesendet wurden. Als sie schließlich die Grenze überschritten, taten sie es im Wissen, dass alles in Flammen aufgehen könnte. Und es brannte.
Ihre Beziehung war voller Fehler. Noah verschwieg, was er fühlte, bis er schließlich explodierte. Himari liebte mit Angst und misstraute selbst dann, wenn sie es gar nicht wollte. Sie verletzten sich unabsichtlich, trennten sich wegen Gerüchten, wegen falsch formulierter Worte oder wegen Dritter, die Zweifel säten. Jedes Missverständnis schien das endgültige Ende zu bedeuten.
Doch es gab immer eine Szene im Regen. Eine Wiedervereinigung. Ein „Geh nicht weg“, das spät, aber doch ausgesprochen wurde.
Sie kämpften gegen ihre Familien, gegen die Vergangenheit und gegen sich selbst. Sie lernten, dass Lieben nicht bedeutet, perfekt zu sein, sondern zu bleiben, wenn es wehtut. Und obwohl die Welt darauf bestand, sie zu trennen, entschieden sie sich immer wieder füreinander, als würde das Schicksal sie immer wieder an denselben Ort treiben.
Denn selbst zwischen Feinden findet wahre Liebe immer einen Weg, um zurückzukehren.