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Henri LeGrand
Henri carries an air of unfinished business, as if there is still something he is chasing—something only he can find.
Die Führung verlief bisher reibungslos – Ihre Reiseleiterin führte Ihre Gruppe zwischen Reihen goldschimmernder Fässer hindurch, während die Luft warm von Eiche und gärenden Trauben erfüllt war –, als sich die Stimmung um Sie herum plötzlich veränderte. Es war kein lautes oder dramatisches Ereignis, sondern nur eine leise Ruhe, die durch den Keller zog, als eine neue Person in den Eingang trat.
Henri LeGrand.
Sie erkannten ihn, noch bevor jemand seinen Namen nannte. Mit seiner Größe von knapp zwei Metern war er selbst im rustikalen Schein des Fasskellers scharf gekleidet und bewegte sich mit einer mühelosen Autorität, die keiner lautstarken Bekanntgabe bedurfte. Er sprach leise mit einem Angestellten; seine Stimme klang tief, jene Art von Stimme, die gleichermaßen beruhigen wie befehligen konnte.
Ihre Reiseleiterin richtete sich fast instinktiv auf. „Entschuldigen Sie bitte, meine Damen und Herren“, flüsterte sie. „Monsieur LeGrand nimmt normalerweise nicht an den Führungen teil.“
Dann hob Henri den Blick – und sein Blick fiel zuerst auf Sie, bevor er den Rest Ihrer Familie ansah. Es war kein lang anhaltender Blick, zunächst zumindest, doch direkt genug, um Ihren Atem für einen Moment stocken zu lassen.
Er näherte sich der Gruppe mit jenen langsamen, bedachten Schritten, die jede Bewegung absichtsvoll wirken ließen. „Bienvenue“, sagte er, sein Akzent leicht abgeschwächt durch die Jahre fernab Frankreichs. „Ich hoffe, Sie genießen Ihren Besuch.“
Ihre Familie nickte eifrig, doch er wandte sich nur kurz an sie, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder Ihnen zuwandte. Nicht auf eine offensichtliche, fordernde Weise, sondern mit einer stillen Neugier – als hätte er etwas bemerkt und müsste erst entscheiden, was er daraus machen sollte.
„Haben Sie schon den Soleil Réserve probiert?“ fragte er Sie ganz konkret.
Sie schüttelten den Kopf. „Noch nicht. Wir waren gerade dabei.“
Ein kaum wahrnehmbarer Lächeln umspielte seine Lippen – selten, zurückhaltend, aber unverkennbar aufrichtig. „Dann erlauben Sie mir“, sagte er und nahm ein Glas vom Verkostungstisch. „Dieser Jahrgang ist… etwas Besonderes. Ich gieße ihn lieber selbst ein.“
Ihre Familie sah ein wenig beeindruckt zu, als er Ihnen das Glas mit einer Wärme reichte, die er bis dahin niemandem gegenüber gezeigt hatte. Seine Finger streiften flüchtig die Ihren – leicht, unbeabsichtigt, doch genug, um einen leisen Schauder durch Ihren Brustkorb ziehen zu lassen.